Laura Janosch mit Kadernorm

Sie wollten diesen Mehrkampf unbedingt zum Saisonschluss in Angriff nehmen. Und - so ließen die beiden Trainer, Mark Düwel und Uwe Beerberg sich auch nicht zweimal bitten. Bei den Bezirksmehrkampfmeisterschaften (Bezirk Braunschweig) in Salzgitter starteten die LG Mehrkämpfer/innen zwar außer Konkurrenz –trumpften aber mit beachtlichen Leistungen auf. Bei idealen äußeren Bedingungen in dem schönen Stadion am Salzgittersee schwammen sich die LG Mehrkämpfer förmlich frei in ihren ersten Sieben- und Achtkampf.

Bei den Schülern M14 ging Yannik Strunk an den Start. Über eine neue Bestleistung über 80m Hü. (13,36sec.) freute sich Yannik gleich nach der ersten Disziplin. Beflügelt sprang er erneut über 5m (5,11m) weit. Im Kugelstoßen blieb er mit 9,17m etwas unter seinen Möglichkeiten. Im Hochsprung sprang er sehr sicher über 1,56m, bei den anschl. 1,60m fehlte etwas das Timing.

Am zweiten Tag startete Yannik mit ordentlichen 22,95m in Diskus bevor es die Premiere im Stabhochsprung gab. Nach gerade mal 4 Trainingseinheiten (u. a. mit dem LG Zehnkämpfer Steffen Rothmann) waren alle sehr gespannt. Anfangshöhe war 1,60m – dies war kein Problem. Auch die folgenden Höhen meisterte er erfolgreich bis 2,40m. Danach verließ ihn verständlicherweise etwas die Kraft. Aber ein toller erster Stabhochsprung -  Yannik ist angekommen im Mehrkampflager. Der Speerwurf ging wie von selbst auf neue pers. Bestleistung von 31,07m und auch über den abschließenden 1000m Lauf gab er alles – und die Zeit blieb bei 3:20min stehen. Am Ende kamen 3754 Punkte heraus – im Land bedeutet das Platz Fünf – tolle Leistung Yannik.

Gleich in der ersten Disziplin im Siebenkampf – dem 80m Hü.  – zeigten die LG Mädels, dass sie zu den besten Hürdenläuferinnen im Land zählen. Bei den W15 glänzte Josi Rohmann in 12,01 sec. und blieb bei gültigen Wind nur knapp über der 12 sec. Marke. Stark auch die Vorstellung der W14. Laura Janosch knackte erstmals die 13 sec. mit 12,92sec, Lea-Marie Breiler verbesserte sich auf 13,38sec. und Laura Rösner auf 12,87 sec.  Mara Zielonka lief gute 13,53 sec.  Im Hochsprung kam Mara auf sehr gute 1,56m, Laura R. erzielte eine neue pers. Bestl. Von 1,48m und auch Laura J. stellte mit 1,48m ihre Bestleistung ein. Bei Josi und Lea war leider schon bei 1,40m der Hochsprung beendet. Im Kugelstoßen kam Josi auf für sie gute 8,11m und auch Laura R. mit 8,30 und Mara mit 8,01m blieben im Soll. Lea verbesserte sich auf 6,79m und Laura J. war zwar mit 9,99m nicht zufrieden  - aber für den Mehrkampf eine gute Weite. Die 100m rundeten den ersten Tag ab – und ein Substanzverlust merkte man schon. Sie waren nicht mehr so frisch. (Josi 13,51sec., Laura J. 13,48sec., Mara 13,88sec., Laura R. 13,99sec., Lea 14,47sec.).

Am zweiten Tag   begann der Wettkampf mit dem Speerwurf. Allen 5 gelang eine neue pers. Bestleistung! Josi schockte alle gleich im ersten Versuch mit  27,33m. Das wollte Laura J. nicht auf sich sitzen lassen und steigerte sich auf tolle 27,94m. Auch Laura R. verbesserte sich auf 25,09m, Mara kam auf sehr gute 24,06m und Lea steigerte sich auf 21,10m. Im Weitsprung ging es im Wettkampf nicht ganz so weit wie beim Einspringen. Josi (4,78m), Laura J. (4,76m), Lea (4,66m), Mara (4,55m), Laura R. (4,48m). Leider wurde der Balken nicht so oft getroffen. Zum Finale wartete dann der 800m Lauf auf die Läuferinnen. Die W 14 legten los. Laura R. übernahm das Kommando und setzte sich wie abgesprochen an die Spitze. Die anderen versuchten in ihrem Sog an ihren Hacken zu bleiben. Dies gelang Laura J. sehr gut. Auch Mara und Lea gaben alles und kämpften um jeden Punkt.  Bei Laura R. blieb die Uhr bei 2:27,87min stehen (und das nach einer Wo. Klassenfahrt), Laura J. jubelte nach 2:32,64min. im Ziel, Mara benötigte 2:41,32min., und Lea (leicht erkältet) 3:00,75min.

Jetzt musste Josi alles geben – und ihre erschöpften Mitstreiterinnen feuerten  Josi das Rennen über an, die letzten Meter waren dann auch für sie die Hölle – doch mit 2:44,46min konnte sie zufrieden sein.

Jetzt warteten alle gespannt auf die Punkte. Am lautesten jubelte Laura J. 3521 Pkt. bedeuteten die Kadernorm (3500) und Platz 2 in Nds. in ihrer Altersklasse. Laura R. kam auf 3378 Pkt und reiht sich hinter Laura J. in der Nds. Bestenliste ein. Dicht gefolgt noch Mara, die auf 3311 Pkt. kam und 4. In Nds. ist. Lea kam auf 3022 Pkt. Bei den W15 kam Josi auf 3389 Pkt. – das ist der 5. Platz in der Nds. Bestenliste der W15.

Zur Mannschaft zählen die drei mit der besten Punktzahl. So kamen Josi und die beiden Laura s auf 10288 Pkt. . Nur die LG Braunschweig hat in Nds. mehr Punkte mit der Siebenkampf Mannschaft erzielt. Und in Deutschland reihen wir uns unter den besten 15 Mannschaften ein. Das ist richtig toll!!

Es  hat allen Lust auf mehr gemacht – zum Saisonende der richtige Motivationsschub für das Wintertraining.

Uwe Beerberg


Leichtathletik (mha). Nochmals ein volles Haus hatte Veranstalter LG Weserbergland bei den Kreismeisterschaften der Schüler und Jugend im Weserberglandstadion. 150 Nachwuchs-Asse gingen hier an den Start. Ihre Sprintklasse zeigte Nele-Felicitas Werner von der LG Weserbergland. Die W-11-Schülerin lag auf der 50-Meter-Strecke in 7,71 Sekunden um Längen vor Hannah Göbbels (LGW/8,33). Auch der Hochsprung (1,30) und Weitsprung (4,48) ging an Werner. Laurena Matuschke vom VfL Hameln kam als Zweite auf 4,34 Meter. Zuvor hatte Nele Werner schon in Königs Wusterhausen für Furore gesorgt. Beim Wettbewerb „Deutschland sucht die Supersprinterin“ gewann sie über 50 Meter in 7,47 Sekunden Bronze und verbesserte zudem auch noch den alten Kreisrekord aus dem Jahr 1996. Den Weitsprung der B-Jugend gewann Patrick Mahnkopf mit 5,44 Metern, doch dahinter freute sich Sven Niemeier ebenso. Mit 5,20 Metern übertraf er erstmals die Fünf-Meter-Marke. Yannik Strunk (alle LGW) jubelte über seinen Sieg bei den M-14-Schülern mit 5,14 Metern.

Ein dreifaches Duell lieferten sich Lennart Granzow und Johannes Fuhrmeister (beide LGW) bei den M-12-Schülern. Mit persönlicher Bestzeit von 10,87 Sekunden hatte Granzow über 75 Meter die Nase vor Fuhrmeister (10,93), dieser holte dagegen den Hochsprung-Titel. Er hatte bei einer von beiden übersprungenen Höhe von 1,48 Metern weniger Fehlversuche. Im Weitsprung wiederum lag Granzow (4,57) vor Fuhrmeister (4,26). Auf der 60-Meter-Hürden-Strecke trat nur Granzow an und stellte in 11,28 Sekunden eine weitere persönliche Bestleistung auf. Jeweils doppelte Meister wurden die LGW-Brüder Sarojin (M9) und Samu Widura (M8). Der Ältere sprintete die 50 Meter in 8,37 Sekunden und sprang 3,95 Meter weit, der Jüngere war mit 9,03 Sekunden und 3,42 Metern kaum schlechter.

Die A-Schülerinnen der LGW strahlten am hellsten in der Staffel über 4 x 100-Meter. 51,57 Sekunden bedeuteten für Josephine Rohmann, Maja Trivuncic, Laura Janosch und Ayleen Magret Guder Saisonbestzeit.

Da wollte das 4 x 75-Meter-Quartett der B-Schülerinnen nicht nachstehen. In 43,28 Sekunden legten Maxi Holzschuh, Jana Beerberg, Jana Weber und Runa Dörr eine weitere Saisonbestzeit nach. Im spannenden 75-Meter-Einzelduell trieben sich Beerberg (11,13) und Holzschuh (11,16) in der W-13-Klasse gegenseitig zu Höchstleistungen. Beerberg gewann den Hochsprung (1,32), Holzschuh den Weitsprung (4,18).

Abschied nehmen hieß es am Donnerstag beim Training für Tabea Dahn bzw. für die Trainingsgruppe von Mark und Uwe.

Da Tabeas Papa künftig in einer Klinik in Halifax arbeitet, war damit auch der Umzug der Familie Dahn über den großen Teich verbunden.  Schade – das hat uns alle sehr traurig gestimmt, künftig auf Tabea verzichten zu müssen. Nicht nur sportlich – auch menschlich wird sie uns sehr fehlen. So haben wir uns zum Ende des Trainings  auf dem Platz versammelt und Tabea mit einem LG T-Shirt verabschiedet. Wir wünschen Familie Dahn einen guten Start in der neuen Heimat. Für Tabea hoffen wir, auf eine schöne Schule und dass sie in Halifax in der Leichtathletik weiter erfolgreich ist. Da wir über Skype in Verbindung bleiben, wird der Kontakt hoffentlich nicht abreißen und so können wir uns oft austauschen.

Leichtathletik (ro). Sie ist jung, schnell und sie hat ein großes Ziel. Nele-Felicitas Werner von der LG Weserbergland will Deutschlands Supersprinterin des Jahrgangs 2000 werden. Dementsprechend selbstbewusst reist die elfjährige Hamelner Gymnasiastin am Freitag mit ihren Eltern zum Sprintfinale nach Königs Wusterhausen. Dort in der Nähe von Berlin trifft sie im Rahmen des dortigen Leichtathletik-Meetings auf sieben Konkurrentinnen, die sich ebenfalls bei regionalen Wettbewerben qualifiziert haben. Und Werners Chancen über die Distanz von 50 m scheinen nicht schlecht zu stehen. „Ich traue ihr einiges zu. Mit ein bisschen Glück kann sie ganz weit nach vorne laufen“, meint ihre Trainerin Heike Müller, die allerdings nicht vor Ort sein wird. Mit einer Bestzeit von 7,53 Sekunden ist Nele-Felicitas derzeit das drittschnellste Mädchen in ihrer Altersklasse W 11. Und vielleicht am Freitag schon die Schnellste? Ihre sportliche Entwicklung ist ohnehin bemerkenswert, denn erst seit drei Jahren trainiert sie bei der LG Weserbergland. Und Nele-Felicitas Werner ist dabei nicht nur eine gute Sprinterin, sondern überzeugt auch im Weitsprung (4,33 m) und Hochsprung (1,26 m).
 
Gerade haben wir erfahren, dass Nele in 7,46 Sekunden Dritte geworden ist
Herzlichen Glückwunsch











Bereit für den Supersprint: Nele-Felicitas Werner (11) von der LG Weserbergland will der Konkurrenz in Königs Wusterhausen die Hacken zeigen.


Schnell und erfolgreich: Laura Janosch gewann Bronze. Foto: nls

 
Leichtathletik (mha). Trainer Uwe Beerberg hatte in Sarstedt viel um die Ohren. Nicht nur sein Dutzend von der LG Weserbergland musste er bei der Vierkampf-Landesmeisterschaft der Schüler und Schülerinnen in Sarstedt betreuen, er musste auch seiner Chronistenpflicht nachkommen – und das war eine ebenso zeitaufwendige Aufgabe. „Wirklich alle meine Athleten haben ihre Punktzahl verbessert und auch in den einzelnen Disziplinen reihenweise persönliche Bestleistungen aufgestellt“, lobte der Coach. Nur der Team-Titel blieb ein Traum. An die LG Braunschweig (10279) kam das LGW-Quintett mit seinen 9592 Punkten noch nicht heran. „Aber wir sind auf einem guten Weg“, so Beerberg.

In der W-15-Klasse legte Josephine Rohmann ihre Angst vor dem Weitsprung ab und flog bei 5,04 Metern im ersten Versuch erstmals über die Fünf-Meter-Marke. 1935 Zähler brachten ihr Platz acht. Für den Clou aus Sicht der LG Weserbergland sorgte in der Einzelwertung der W 14 aber Laura Janosch. Mit 2008 Zählern holte sie weiteres Edelmetall und wurde Dritte. Weitsprung (4,92) und Hochsprung (1,48) waren persönliche Rekorde, 100 Meter in 13,73 Minuten und 10,08 Meter mit der Kugel die weiteren Ergebnisse. Nicht weit zurück lag als Sechste Mara Zielonka (1927). Auch sie knackte eine Schallmauer und sprang im Hochsprung erstmals über 1,60 Meter. „Sie hat vor Freude gezittert. Schon oft hatte sie diese Höhe versucht, nun hat es endlich geklappt“, so Trainer Beerberg.

Maja Trivuncic (7./1912) und Laura Rösner (16./1810) komplettierten die erste Mannschaft der LGW. Die zweite Mannschaft kam angeführt von Lea-Marie Breiler (17./1771) sowie Ayleen Guder, Maxi Holzschuh, Jana Beerberg und Jana Goltermann auf Platz acht.

Was in ihm steckt, zeigte auch Merlin Schubert (LGW). Bei den Jungen M 15 kam er fast aus dem Stand auf 2102 Punkte. Auch das war die Bronze-Medaille. „Wenn er nur regelmäßig trainieren würde, wäre noch mehr drin“, meinte Beerberg. Schubert hatte 12,59 Sekunden über 100 Meter, einen 5,22-Meter-Weitsprung und 10,35 Meter mit der Kugel hingelegt. Doch sein Glanzstück war der 1,62-Meter-Satz im Hochsprung. „Da ist er über sich hinausgewachsen“, urteilte Beerberg. Yannik Strunk (LGW) wurde mit 1887 Punkten Fünfter der M 14-Wertung und zeigte dabei besonders im Weitsprung Nervenstärke. Nach zwei missglückten Versuchen übertraf er im letzten Durchgang mit 5,01 Metern erstmals auch die Fünfmeter-Marke.

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