Siebenkämpferinnen der LG Weserbergland starten bei der deutschen U18-Meisterschaft

Hameln/Bernhausen. An traditionsreicher Stätte will auch Mara Zielonka glänzen. Im Fleinsbachstadion in Bernhausen, wo in den 80er Jahren sowohl Guido Kratschmer als auch Jürgen Hingsen ihre Zehnkampf-Weltrekorde aufgestellt hatten, geht es auch für die 17-Jährige der LG Weserbergland bei der Mehrkampf-DM heute und morgen um Punkte und Platzierungen im 57-köpfigen Siebenkampf-Feld der U 18-Klasse.

Platz 15 aus dem Vorjahr an gleicher Stätte soll Zielonka allemal toppen. „Die ersten drei Plätze scheinen nach den Vorleistungen vergeben zu sein. Doch dahinter geht es für Mara um einen der acht Plätze auf dem Podest“, sagt Trainer Uwe Beerberg. Denn immerhin geht sie mit ihren 5116 bei der Landesmeisterschaft in Papenburg erzielten Punkten als Nummer vier der Meldeliste ins Rennen. „Sie ist zwar erst vor wenigen Tagen aus dem Urlaub zurückgekehrt, aber dort hat sie ihr leichtes Trainingsprogramm absolviert. Und die Erholung tut auch gut“, sagt Beerberg.

Allein wird Zielonka aber nicht sein. Auch als Team hat sich die LGW für die Meisterschaft qualifiziert. Tabea Dahn, Laura Janosch und Lea-Marie Breiler kämpfen nun gemeinsam mit Zielonka um einen guten Mannschaftsplatz – und dieser wird auf dem Podest der besten acht sein. „Denn nur sechs Mannschaften haben überhaupt die in diesem Jahr etwas angehobene Qualifikationsnorm geschafft“, sagt Beerberg. Der SC Neubrandenburg, die LG Staufen und Bayer Uerdingen/Dormagen sind mit ihren 13640 und mehr Punkten zu weit weg. Doch das LT Köln (13313) und der USC Mainz (13200) liegen in der Preisklasse der LGW, die bisher auf 13052 Punkte kam. „Wir wollen uns keinesfalls mit Platz sechs zufriedengeben. Auch die anderen drei sind gut drauf. Und wenn jede noch ein paar Punkte drauflegt, können wir noch weiter nach oben kommen“, gibt sich Beerberg kämpferisch. mha

Quelle : Dewezet

Siebenkämpferinnen der LG Weserbergland starten bei der deutschen U18-Meisterschaft

Hameln/Bernhausen. An traditionsreicher Stätte will auch Mara Zielonka glänzen. Im Fleinsbachstadion in Bernhausen, wo in den 80er Jahren sowohl Guido Kratschmer als auch Jürgen Hingsen ihre Zehnkampf-Weltrekorde aufgestellt hatten, geht es auch für die 17-Jährige der LG Weserbergland bei der Mehrkampf-DM heute und morgen um Punkte und Platzierungen im 57-köpfigen Siebenkampf-Feld der U 18-Klasse.

Platz 15 aus dem Vorjahr an gleicher Stätte soll Zielonka allemal toppen. „Die ersten drei Plätze scheinen nach den Vorleistungen vergeben zu sein. Doch dahinter geht es für Mara um einen der acht Plätze auf dem Podest“, sagt Trainer Uwe Beerberg. Denn immerhin geht sie mit ihren 5116 bei der Landesmeisterschaft in Papenburg erzielten Punkten als Nummer vier der Meldeliste ins Rennen. „Sie ist zwar erst vor wenigen Tagen aus dem Urlaub zurückgekehrt, aber dort hat sie ihr leichtes Trainingsprogramm absolviert. Und die Erholung tut auch gut“, sagt Beerberg.

Allein wird Zielonka aber nicht sein. Auch als Team hat sich die LGW für die Meisterschaft qualifiziert. Tabea Dahn, Laura Janosch und Lea-Marie Breiler kämpfen nun gemeinsam mit Zielonka um einen guten Mannschaftsplatz – und dieser wird auf dem Podest der besten acht sein. „Denn nur sechs Mannschaften haben überhaupt die in diesem Jahr etwas angehobene Qualifikationsnorm geschafft“, sagt Beerberg. Der SC Neubrandenburg, die LG Staufen und Bayer Uerdingen/Dormagen sind mit ihren 13640 und mehr Punkten zu weit weg. Doch das LT Köln (13313) und der USC Mainz (13200) liegen in der Preisklasse der LGW, die bisher auf 13052 Punkte kam. „Wir wollen uns keinesfalls mit Platz sechs zufriedengeben. Auch die anderen drei sind gut drauf. Und wenn jede noch ein paar Punkte drauflegt, können wir noch weiter nach oben kommen“, gibt sich Beerberg kämpferisch. mha

Quelle : Dewezet

Hamelner Nils Benze bei der Senioren-EM in Izmir Achter über 400 Meter

Izmir. Rang acht in Europa - das ist für Nils Benze die Ausbeute bei der Senioren-Europameisterschaft im türkischen Izmir gewesen. Die 400-Meter-Runde bei den M 40-Senioren drehte der Langsprinter von der LG Weserbergland in 55,39 Sekunden – der in kühnen Träumen erhoffte Platz in Medaillennähe lag in weiter Ferne.

„Ich konnte nur bis 200 Meter mithalten. Dann kam nicht mehr viel. Da haben die klimatischen Bedingungen und die lange Saison ihren Tribut gefordert“, meinte Benze. Einen Tag zuvor war er im Halbfinale mit 55,36 Sekunden fast die identische Zeit gelaufen. Obwohl er von seinem Urlaubsdomizil an der türkischen Ägäis-Küste vier Stunden mit dem Auto nach Izmir fahren musste, schlug er sich dennoch bravourös.

„Das war zwar meine schlechteste Zeit in diesem Jahr, aber an diesem Chaostag mit der Anreise und der wirklich üblen Zeitplanorganisation war das Halbfinale dennoch gut, und ich bin die zweitschnellste Zeit gelaufen“, konnte sich Benze nach dem ersten Lauf noch richtig freuen.

Doch aus dem kräftezehrenden Finale zog er seine Konsequenzen und verzichtete auf den geplanten 200-Meter-Start, der heute auf dem Veranstaltungsplan steht. Erst am Sonntag will Benze mit der deutschen Staffel noch einmal angreifen.mha

26.08.2014
Finale, unter den Besten 8 in Europa! Platz 2 im Halbfinale, 55,36 Sekunden... zwar die schlechteste Zeit aber freue mich nach Chaostag (4 Stunden Autofahren für 1 Rennen) und "Scheißzeitplanorganisation) der türkischen Veranstalter.
Morge 11.10 Uhr steigt das Finale.

27.08.2014
Finale Platz acht, Zeit 55,39 Sekunden... bis 200m konnte ich mithalten, danach kam nicht mehr viel. Bin etwas platt...Klima/Bedingungen und lange Saison haben ihren Tribut gefordert. Auf 200m-Start verzichte ich morgen!

Trotz Verletzung: Leichtathlet der LG Weserbergland wird bei Jugend-DM Vizemeister im Hürdensprint



Stolzer Silbermedaillengewinner: Lennart Granzow von der LG Weserbergland.      Foto: Görlitz



Köln. Lennart Granzow (LG Weserbergland) hat bei der deutschen Jugend-Meisterschaft der U16 in Köln sensationell die Silbermedaille im Hürdensprint gewonnen. Und damit hatte der 15-Jährige selbst „überhaupt nicht gerechnet“. Nicht nur, weil die Konkurrenz sehr stark war. Am ersten Tag der Jugend-DM musste Granzow noch in den sauren Apfel beißen und aufgrund von muskulären Problemen im Oberschenkel, die ihm schon im Training zu schaffen machten, auf den Start im Weitsprung-Wettbewerb verzichten.

Weil er sich über 80 Meter Hürden bessere Chancen ausrechnete, „wollte ich nicht riskieren, dass ich mich beim Weitsprung noch schwerer verletzte“, begründete Granzow seinen Startverzicht. Deshalb setzte Granzow alles auf eine Karte: den Hürdensprint. Und die Rechnung ging auf.

Schon im Vorlauf (11,05 Sek.) hinterließ Granzow mit der viertbesten Zeit einen starken Eindruck. „Vorm Endlauf wurde Lennart noch von einem Physiotherapeuten am Oberschenkel behandelt. Das hat offenbar geholfen“, sagte Trainer Uwe Beerberg.

Obwohl Granzow laut Beerberg im Endlauf seinen Start „etwas verpennt hat“, kam er nach einem furiosen Schlussspurt hinter dem Offenburger Raphael Thoma, der im Finale als einziger Läufer die Elf-Sekunden-Marke knackte, in 11,04 Sekunden als Zweiter ins Ziel. „Meine Verletzung hatte ich total ausgeblendet“, sagte Granzow. Nach dem Fehlstart von Lucas Voigt (Jena), der disqualifiziert wurde, „habe ich mir gedacht: Sekt oder Selters“. Die Schmerzen spürte er erst wieder, als alles vorbei war. „Das ist mir aber völlig egal, jetzt fahre ich ja sowieso erst einmal in den Urlaub“, sagte Granzow, der keinen Hehl daraus, dass er auch im Weitsprung gerne gestartet wäre. Denn auch hier hätte er sehr gute Chancen gehabt, das Finale zu erreichen. „Das war schon ein bisschen blöd, denn 6,08 Meter hätten für den Endkampf der besten Acht schon gereicht. Das bin ich in dieser Saison fast immer gesprungen. Aber es ist leider nicht zu ändern“, so Granzow. Total happy war auch Trainer Uwe Beerberg nach Granzows sensationellem Silberlauf: „Das war die zweitschnellste Zeit, die Lennart je gelaufen ist.“ Und das trotz der Oberschenkelprobleme.

Quelle: Dewezet vom 18. August 2018                  Andreas Rosslan
DM U16 Köln 2014 001 Kopie
Foto: Jörg Großmann

Leichtathletik-Talent Lennart Granzow (15) startet bei Jugend-DM im Weitsprung und Hürdensprint

Lennart, Du startest bei der deutschen Jugend-Meisterschaft der U16 am Samstag im Weitsprung und am Sonntag über 80 Meter Hürden. Was können wir denn von Dir erwarten?

Bei deutschen Meisterschaften kommt es immer auch auf die Tagesform an. Wenn ich richtig geguckt habe, stehe ich in der Meldeliste in beiden Disziplinen auf Platz acht. Mein Ziel ist es auf jeden Fall, jeweils den Endkampf zu erreichen. Das heißt: die Top 8.

Bei Deinem Titelgewinn bei der Nord-DM ist es Dir gelungen, beim Hürdensprint die Elf-Sekunden-Marke zu knacken. Ist noch Luft nach oben, was die persönliche Bestzeit angeht?

Es wäre schon cool, wenn ich die Elf-Sekunden-Marke noch einmal unterbieten könnte. Gerade bei der deutschen Meisterschaft. Aber mit einer 11,1 wäre ich auch schon zufrieden.

Du hattest in letzter Zeit oft Rückenschmerzen und zuletzt auch muskuläre Probleme im Oberschenkel. Bis Du hundertprozentig fit?

Nicht ganz, aber das klappt schon. Beim Training habe ich die Oberschenkel-Verletzung, die eigentlich schon weg war, ein kleines bisschen wieder gespürt. Und an meine Rückenschmerzen habe ich mich ja fast schon gewöhnt. Die gehören bei mir quasi zum Alltag.

Deine Saisonbilanz ist schon jetzt beeindruckend. Du hast in diesem Jahr bei den Landes- und norddeutschen Meisterschaften sowohl in der Halle als auch draußen im Hürdensprint, Weit- und Hochsprung sowie mit der 4x100-Meter-Staffel schon mehr als ein halbes Dutzend Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gewonnen. Und im Juli bist Du bei der deutschen Meisterschaft im Blockwettkampf Sprint/Sprung auch noch sensationell Vizemeister geworden. Du scheinst einen richtig guten Lauf zu haben, oder?

Diese Saison läuft richtig gut. In der Hallen-Saison, in der nicht viele Wettkämpfe sind, habe ich zusätzlich auch mit dem Stützpunkt-Kader in Hannover trainiert. Das spiegelt sich auch in den Ergebnissen wider.

Was ist das Geheimnis Deines Erfolges?

Ein bisschen Talent sollte man schon haben. Aber Talent alleine reicht nicht, auch Ehrgeiz und Trainingsfleiß gehören dazu, wenn man erfolgreich sein will.

Hast Du eigentlich eine Lieblingsdisziplin?

Früher war der Hochsprung meine Lieblingsdisziplin, aber da passt zurzeit der Anlauf nicht so. Jetzt sind es eher die Hürden. Als Mehrkämpfer muss man aber viele Disziplinen können und auch mögen. Ich mache alles gerne. Im Blockwettkampf sind es fünf verschiedene Disziplinen, nächste Saison kommt dann der Zehnkampf. Da sind dann mehr Sachen dabei, die ich nicht so mag.

Zum Beispiel?

Die längeren Läufe über 400 und 1500 Meter mag ich nicht so. Oder auch den Stabhochsprung. Der ist zwar nicht der absolute Horror für mich, macht aber auch nicht so viel Spaß.

Du bist mit 15 erst im Frühling Deiner Leichtathletik-Karriere. Welches Ziel willst Du in den nächsten Jahren noch unbedingt erreichen?

Die Schule geht bis zum Abi natürlich erst einmal vor. Ich bin ja gerade erst 15 geworden und komme jetzt in die zehnte Klasse. Mal gucken, ob ich nächstes Jahr die DM-Quali in einer Einzeldisziplin schaffe. Aber als Mehrkämpfer ist das eher schwierig. Da bin ich dieses Jahr schon ganz gut dabei. Und beim Zehnkampf ist es, was die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft angeht, auch ziemlich schwer. Um da eine Chance zu haben, müsste man schon täglich trainieren. Aber bei der Landes- und norddeutschen Meisterschaft will ich auf jeden Fall vorne mit dabei sein. Das ist zumindest mein Ziel.

Dein Vater und Dein Bruder spielen bei der TSG Emmerthal Handball. Bei Deiner Größe von 1,91 Metern und Deinem Armzug wäre aus Dir bestimmt auch ein guter Handballer geworden.

Die Handballer wollten mich schon haben, weil ich mit rechts und links ganz gut werfen kann. Basketball könnte ich mit meiner Körpergröße bestimmt auch ganz gut spielen, aber ich bleibe lieber bei der Leichtathletik.

Und nebenbei spielst Du ja auch noch Fußball.

Ja, bei der TSG Emmerthal. Es macht Spaß, mit den Jungs ein bisschen zu kicken. Aber mit Fußball werde ich wohl aufhören, um mich auf die Leichtathletik zu konzentrieren. Ab und zu werde ich aber mittrainieren. Und wenn mal Not am Mann ist, spiele ich auch ein Spiel mit.

Auf welcher Position?

Ganz früher, als ich mit Fußball angefangen habe, habe ich in der Abwehr gespielt. Jetzt spiele ich im Mittelfeld.

Wie ich gehört habe, fährst Du direkt nach der DM in den Urlaub. Wo geht’s hin?

Direkt nach dem Wettkampf fahren wir am Sonntag weiter nach Frankfurt und am Montag fliegen wir von dort aus in die USA.

Vielleicht ja mit einer Medaille im Gepäck...

Mal sehen. Wenn ich wirklich eine Medaille holen sollte, nimmt die der Trainer mit nach Hause, bevor ich sie auf der Reise noch verliere.

Interview: Andreas Rosslan

Quelle : Dewezet

Hoch- und Weitsprungfinale bei Jugend-DM knapp verpasst / LGW-Coach Beerberg: „Schwierige Bedingungen“

Wattenscheid. Der böige Wind machte bei den deutschen Jugend-Meisterschaften nicht nur Mara Zielonka (LG Weserbergland) zu schaffen, auch die anderen Weit- und Hochspringerinnen des U18-Wettkampfes im Lohrheide-Stadion in Bochum-Wattenscheid hatten laut Trainer Uwe Beerberg „mit den unheimlich schwierigen Bedingungen zu kämpfen“. Das kaum eine Leichtathletin ihre persönliche Bestmarke erreichen konnte, „sagt schon alles“, so Beerberg.

Mit Zielonkas Platz neun im Hochsprung (1,68 m) und Platz zehn im Weitsprung (5,60 m) war der LGW-Coach im Großen und Ganzen zufrieden, „doch mit etwas Glück wäre noch mehr drin gewesen“. Im Weitsprung fehlten Zielonka nämlich nur drei Zentimeter fürs Finale. „Alle drei Sprünge waren gut. Auch den Balken hat Mara richtig gut getroffen. Was ein bisschen gefehlt hat, war die Geschwindigkeit“, so Beerberg. Und auch im Hochsprung konnte sich Zielonka nach anfänglichen Schwierigkeiten steigern: Die 1,68 übersprang Zielonka gleich im ersten Versuch. „Das war ein super Sprung. Da waren noch locker 15 Zentimeter Platz“, so Beerberg. Doch die 1,71 schaffte sie dann nicht mehr. Fast hätten auch die 1,68 fürs Hochsprung-Finale gereicht. Doch Zielonkas Pech war, dass sie zuvor die 1,64 erst im dritten Versuch übersprang. „Die beiden ersten Versuche von ihr waren grottenschlecht. Da musste Mara echt kämpfen“, so Beerberg.

Die Jugend-DM im Hoch- und Weitsprung war für Zielonka sowieso nur eine Generalprobe, denn in knapp zwei Wochen steht für sie in Vaterstetten der eigentliche Saisonhöhepunkt bevor: die deutsche Meisterschaft im Siebenkampf. Und da sind die Top fünf das Ziel.

Von Andreas Rosslan

Quelle : Dewezet

Wattenscheid. Die deutsche Meisterschaft der Jugend ist für Mara Zielonka nur die Vorbereitung. Wenn die U-18-Athletin der LG Weserbergland heute im Lohrheide-Stadion in Bochum-Wattenscheid ihren doppelten Auftritt im Hoch- und Weitsprung hat, soll sie nur ihre Leistungen festigen und sich auf den eigentlichen Saisonhöhepunkt vorbereiten. Denn zwei Wochen später steht im bayerischen Vaterstetten die DM im Siebenkampf an.

Für die Einzelmeisterschaft hatte sie beide Qualifikationsleistungen erfüllt. „So haben wir noch einen guten Vorbereitungswettkampf“, meint Trainer Uwe Beerberg. Im Hochsprung gab es zuletzt leichte Probleme. Der Bewegungsablauf passte noch nicht. Doch wenn Zielonka in bisher erzielten 1,77 Meter verbessern kann, ist als Nebeneffekt zur Mehrkampf-Vorbereitung sogar ein Top-Zehn-Platz denkbar. Fünf Stunden später steht um 16.15 Uhr der Weitsprung an. Bei 5,77 Meter steht Zielonkas persönlicher Rekord. „Das große Ziel ist es, bald die Sechs vor dem Komma zu haben. Wenn sie dem wieder etwas näher kommt, bin ich voll zufrieden“, sagt Beerberg. Auch beim Sprung in den Sand ist damit ein Platz unter den ersten Zehn keine Utopie. Und den Sechs-Meter-Satz kann sich Zielonka auch besser für die Mehrkampf-DM aufsparen. mha

Quelle : Dewezet

LGW-Athlet holt Nordtitel im Hürdensprint

Berlin. Von einem Meisterwimpel hatte Lennart Granzow vor der norddeutschen Meisterschaft der U-20- und U-16-Klassen geträumt. Seit Sonntag kann er diesen in den Händen halten. Im Stadion Lichterfelde wurde der 15-Jährige der LG Weserbergland U-16-Meister im 60-Meter-Hürden-Sprint.

Von den Rückenproblemen im Vorfeld war nichts mehr zu spüren. Bereits im Vorlauf stellte Granzow mit 10,98 Sekunden eine persönliche Bestleistung auf, blieb erstmals unter der Elf-Sekunden-Marke und zog als Favorit ins Finale ein. Dort ließ er sich auch von dem Fehlstart eines Berliners nicht aus der Ruhe bringen. Beim zweiten Startversuch kamen die Konkurrenten zwar schneller aus den Blöcken, „doch spielte Lennart seine Qualitäten auf der zweiten Hälfte der Strecke auch diesmal aus“, jubelte Trainer Uwe Beerberg. Granzow zog noch vorbei und sprintete in 11,06 Sekunden zum Titel vor Emil Agyekum (SC Preußen Berlin/11,28 Sekunden). Tags zuvor hatte der Athlet der LG Weserbergland schon Rang vier im Weitsprung geholt. Allerdings hatte er Anlaufprobleme und schaffte erst im dritten Durchgang noch den Sprung unter die Top acht und damit in den Endkampf. Dort gelangen ihm zwei Sechs-Meter-Sätze. 6,11 Meter brachten zumindest Rang vier, aber nicht eine mögliche Medaille. Selbst die Siegesweite von Felix Hasselmann (6,23) aus Osnabrück hatte Granzow in diesem Jahr schon überboten.

Zweimal Endstation ist der Vorlauf für Doreen Dehne (LG Weserbergland) im U-20-Sprint gewesen. Über 100 Meter fehlte bei 13,11 Sekunden nur eine Hundertstelsekunde für den Zwischenlauf, über 200 Meter kam sie nach 27,53 Sekunden an und damit nicht ins B- oder gar A-Finale. Die zweite LGW-Athletin, Maja Trivuncic, verzichtete auf ihren Start bei der norddeutschen Meisterschaft. mha

Quelle : Dewezet

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