Platz 15 für Mara Zielonka bei DM-Premiere




Filderstadt-Bernhausen. Mara Zielonka (Foto/Görlitz) hat ihr Ziel nicht nur erreicht, sondern klar übertroffen. Bei der deutschen Mehrkampf-Meisterschaft in Bernhausen stand für die 16-Jährige von der LG Weserbergland die Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistung von 4826 Siebenkampf-Punkten auf dem Wunschzettel. Im Feld der 54 Starterinnen der U 18 toppte sie diese Marke deutlich und landete mit 4869 Zählern auf Platz 15. „Damit war sie Sechste des jüngeren Jahrgangs und natürlich die Beste aus Niedersachsen“, freute sich Trainer Uwe Beerberg. Nach dem Hürdensprint über 100 Meter (15,14 m) und dem Hochsprung (1,66 m) bedeuteten 9,77 Meter mit der Kugel die erste persönliche Bestleistung. Nach den 100 Metern (12,78 Sekunden) lag Zielonka nach dem ersten Tag noch auf Rang 21. Doch 5,46 Meter im Weitsprung - ihre zweitbeste Weite - und ein weiterer Rekord mit 33,72 Metern im Speerwurf brachten sie weiter nach vorn. Da fielen auch die ungeliebten 800 Meter leicht. In 2:30,79 Minuten gab es die nächste persönliche Bestleistung und eine neue Erkenntnis: „Sogar die 800 Meter haben Spaß gemacht“, freute sich die Athletin.mha

Hannover. Die Rechnung von Trainer Uwe Beerberg ist aufgegangen. Ein großer Titel fehlte noch und den holten sich die Sprinterinnen der LG Weserbergland bei der norddeutschen Meisterschaft in Hannover. In 50,45 Sekunden ließen Doreen Dehne, Mara Zielonka, Maja Trivuncic und Josephine Rohmann auf der 4 x100-Meter-Runde der U 20 den Bremer LT (51,46) hinter sich. „Die Wechsel haben es ausgemacht“, erklärte der Trainer. Nach Startläuferin Dehne kam Zielonka schon gleichauf mit den Bremerinnen zum zweiten Wechsel. Und dieser auf Kurvenläuferin Trivuncic und auch der letzte auf Rohmann sorgten für den entscheidenden Vorsprung.
Der Jubel war groß, besonders bei Dehne. „Es war ihr erster Meisterwimpel“, erklärte Beerberg. In den Einzelrennen über 100 m hatten Zielonka (13,08), Trivuncic (13,41) und Rohmann (13,52) nur die Vorläufe bestritten und auf den Zwischenlauf verzichtet. Dehne verpasste als Neunte knapp einen Platz im Finale. Zielonka legte noch eine weitere Medaille nach. Im Hochsprung kam sie über 1,68 Meter. Nur die Berlinerin Jossie Marie Graumann (1,71) sprang höher.



Mönchengladbach. Bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft der Leichtathleten am Niederrhein gaben die Sprinter noch einmal richtig Gas. Da reichte es für Nils Benze von der LG Weserbergland in der Altersklasse 40 trotz Bestzeiten und einer guten Vorbereitung in seinem Österreich-Urlaub weder über 200- noch über 400-Meter zu einer Medaille. Am ersten Tag lief Hamelns Routinier die Stadionrunde in 55,59 Sekunden und landete auf Rang neun. Deutscher Meister wurde Andreas Schulze (Rastatt/52,41). Auch über 200 Meter ging es für Benze nur um eine gute Platzierung. Im Vorlauf steigerte er als Sechster seine Bestzeit auf 24,94 Sekunden. Das reichte nicht für den Einzug ins Finale, sondern nur zu Rang elf. Für die Endlauf-Teilnahme hätte Benze mit 24,23 Sekunden eine absolute Topleistung vorlegen müssen. kf
















Ich war am vergangenen Wochenende wieder läuferisch aktiv! Am Samstag ging ich in Alfeld zum zweiten Mal in dieser Saison über die Strecke von 1 Meile an den Start! Mein Ziel war es dort, die Zeit von 4:36,24 min, die ich bei meinem ersten Start über diese Distanz erzielt hatte zu verbessern. Eine Absprache mit meinem Trainingspartner Frederic Meyer vom LC Bluliner Wolfenbüttel kam mir hierbei entgegen, denn wir vereinbarten uns zumindest auf den ersten zwei Runden in der Tempoarbeit abzuwechseln, um Käfte sparen zu können. Nachdem ich in der ersten Runde für das Tempo gesorgt hatte, übernahm mein Mitläufer diese Aufgabe für die zweiten 400 Meter. Ich merkte nach 2 Runden allerdings auch, dass das Tempo zu langsam geworden war und ging vorbei. Insbesondere auf der letzten Runde kam mir entgegen, dass ein paar Kräfte gespart hatte und ich konnte noch einmal beschleunigen. Am Ende stand eine leichte Verbesserung meiner bisherigen Zeit auf 4:35,7 min und Platz 2 im Feld, da wir einen deutlich schnelleren Läufer, der sich mit einer Zeit von 4:19,8 min auch an die Spitze der Landesbestenliste gesetzt hatte schon zu Beginn des Rennens ziehen lassen mussten. Etwas mehr wäre möglicherweise noch drin gewesen, wenn ich die zweiten und dritte Runde mutiger angegangen wäre.
Am Sonntag fühlten sich meine Beine trotz der Belastung vom Vortag noch gut an, sodass ich mich für einen weiteren Start über die 1000 Meter in Uslar entschied. In einem gut besetzten Teilnehmerfeld hatten sich drei Läufer aus Kassel zum Ziel gesetzt die Zeit von 2:30 zu unterbieten. Dies kam mir sehr entgegen, denn ich konnte so versuchen deren Tempo so lange wie möglich mitzugehen, um am Ende in Form einer möglichst guten Zeit zu profitieren. Dementsprechend lief ich im Rennen lange in vierter Position und konnte das gleichmäßig hohe Tempo der Kasseler auch relativ gut halten. Einen von ihnen überholte ich sogar eingangs der letzten Runde. Die Durchgangszeit nach 800 Metern von etwa 2:03,3 min deutete auf ein sehr vielversprechendes Ergebnis hin. Allerdings musste ich am Ende dem flotten Anfangstempo und wohl auch der Belastung vom Vortag ein wenig Tribut zollen, konnte aber mit dem dritten Platz (Sieger 2:31, 2. 2:32) und der erreichten Zeit von 2:36,04 min, die für mich eine neue Bestzeit bedeutete, sehr zufrieden sein.

Tobias Götze

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.