Scherfose verfehlt Bronze um 110 Punkte



Leichtathletik (mha). Mit der Bronzemedaille hat es nicht ganz geklappt. Doch Patrick Scherfose konnte mit seinem Auftritt bei der deutschen Mehrkampf-Meisterschaft in Hannover zufrieden sein. Der Zehnkämpfer von der LG Weserbergland sammelte 7136 Punkte und lag in der Männer-Gesamtwertung auf Rang neun. In der Junioren-Wertung gab es Rang vier. Zum dritten Platz des Kirbergers Steffen Klink fehlten 110 Punkte.

„Ich bin froh, dass Patrick wieder einen Zehnkampf durchgestanden hat und sich vor allem über zehn Disziplinen ohne Selbstzweifel durchgekämpft hat“, sagte
seine Landestrainerin Beatrice Mau-Repnak. Schon am ersten Tag gab es respektable Leistungen. Nach 11,35 Sekunden über 100 Meter bedeuteten 7,05 Meter im Weitsprung persönliche Freiluft-Bestleistung. Neben den 13,32 Metern mit der Kugel und der starken 400-Meter-Runde in 51,17 Sekunden zum Tagesabschluss fiel nur der Hochsprung mit 1,85 Metern etwas ab. Doch den zweiten Tag eröffnete Scherfose mit einem Paukenschlag. Noch nie war er auf der 110-Meter-Hürden-Strecke besser als die in Hannover erzielten 14,68 Sekunden gewesen. Kurzfristig keimte sogar Hoffnung auf den dritten Junioren-Rang auf. Doch beim Diskuswurf zeigte er Nerven. „36,43 Meter waren nicht das, was er kann“, meinte Mau-Repnak. „Diskus ist eine Schlüsseldisziplin.“ Doch der Hamelner ließ sich nicht hängen und ignorierte auch die kaum optimalen Voraussetzungen beim Stabhochsprung. Nach Regenunterbrechung und wechselnden Winden kam er noch über 4,60 Meter. Mit seinen 42,92 Metern im Speerwurf verlor er jedoch wieder 100 Punkte auf Klink und damit endgültig Bronze. Dennoch kämpfte er im abschließenden 1500-Meter-Rennen und sorgte in 4:44,46 Minuten fast für ein Schnapszahl-Ergebnis und trotz verpasster Medaille für einen versöhnlichen Abschluss.

Quelle : Dewezet

25. Hamelner Stadt-Galerie Lauf

(mha)  – und sie haben sich bei der 25. Jubiläumsausgabe des Stadt-Galerie-Laufes überaus wohlgefühlt. „Es gab trotz der wirklich brutalen Hitze keine Probleme. Und die neue 1000-Meter-Runde kam bei den Läufern bestens an“, sagte Philip Priebe, der mit Manfred Scholz die Spitze des Organisationsteams bildet.

 
ausführlicher Bericht, Bilder und ein Video auf www.dewezet.de
Ergebnisse auf www.hamelner-stadtlauf.de

Bei der Mehrkampf-DM der Schüler überzeugt das Duo der LG Weserbergland mit persönlichen Bestleistungen


Leichtathletik (mha). Trainer Uwe Beerberg ist schon am ersten Tag der Mehrkampf-DM der Schüler aus dem Häuschen gewesen. Am Ende hatte er noch immer guten Grund dazu. In Wesel kämpfte sich sein Schützling Mara Zielonka im Siebenkampf der W 15-Klasse auf den neunten Platz.

Mit 3725 Punkten toppte die Athletin der LG Weserbergland ihre wenige Wochen alte Bestleistung von 3629 Zählern um Längen. Der Start war famos: Mit persönlichen Bestleistungen im 80-Meter-Hürdensprint (12,72) und Kugelstoßen (9,29) hatte Zielonka den Wettkampf eröffnet und sich schon in ein Stimmungshoch gebracht.
Doch zum Überflieger wurde sie im Hochsprung. 1,72 Meter schaffte Zielonka – bisher stand die Bestleistung bei sechs Zentimetern weniger. „Das war genial. Bei den ersten Sprüngen hatte sie ungewohnte Probleme, die sie sonst erst bei größeren Höhen bekommt“, sagte Beerberg. Auch die 1,72 Meter schaffte Zielonka im ersten Versuch und katapultierte sich im Zwischenresultat vom 28. auf den zehnten Rang. Der 100-Meter-Sprint in 13,17 Sekunden brachte noch die Verbesserung auf Platz acht nach dem ersten Tag. Am zweiten Tag ließ Zielonka mit 5,27 Metern im Weitsprung und 28,74 Metern mit dem Speer zwei weitere Bestleistungen folgen. Dennoch fiel sie zunächst auf Rang elf ab. Doch mit 2:34,18 Minuten in der Hitze von Wesel kämpfte sich Zielonka wieder auf Rang neun. Damit hatte keiner gerechnet.

Ebenfalls mit einer persönlichen Bestleistung kam Laura Janosch aus Wesel zurück. Beerbergs zweite W-15-Athletin sammelte im Blockwettkampf Wurf 2512 Punkte und wurde 24. im Feld der 36 Starterinnen. Mit Hausrekord von 12,94 Sekunden im 80-Meter-Hürdensprint und Saisonbestleistung von 4,89 Metern im Weitsprung war sie gestartet. Nur mit dem Diskus (23,72) und der Kugel (10,23) hatte sie ungewohnte Probleme. Erst der 100-Meter-Sprint in 13,36 Sekunden war wieder im Rahmen und sicherte die neue Bestmarke beim Gesamtresultat.

Quelle : Dewezet

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