Das Laura-Doppel knackt den Hausrekord

 Leichtathletik (mha). Das Laura-Doppel hat in Cottbus für Erfolge gesorgt. Auch wenn es für die vier Starterinnen der LG Weserbergland bei der DM in den Blockwettkämpfen die Premiere auf nationaler Ebene war, kamen die beiden 14-Jährigen Laura Rösner als Elfte im Block Lauf und Laura Janosch im Block Wurf weit im Vorderfeld an. Für die größte Steigerung sorgt Janosch. Schon der Start mit 13,41 Sekunden über 80 Meter Hürden war gut. „Nur beim Diskuswurf ist sie mit 20,46 Metern ein wenig unter ihren Möglichkeiten geblieben“, urteilte Trainer Uwe Beerberg.

das LG-Quartett von Cottbus


Laura Rösner, Laura Janosch, Josephine Rohmann und Mara Zielonka von der LG Weserbergland. Foto: haje

Zeigte in Cottbus eine ganz starke Leistung: Laura Janosch von der LG Weserbergland wurde bei ihrer ersten DM-Teilnahme Elfte.
Foto: Görlitz

Doch im Weitsprung (4,78), über 100 Meter (13,30) und vor allem mit der deutlichen persönlichen Bestleistung beim Kugelstoß von 10,85 Metern machte Janosch alles wett und insgesamt 2463 Punkte - 113 mehr als bisher. Auch Rösner stellte mit ihren 2520 Zählern einen neuen Hausrekord auf – „auch wenn sie die Nervöseste im ganzen Feld war“, meinte der Coach. Doch schon ihr Hürden-Auftritt in 12,88 Sekunden war perfekt und beruhigte die Nerven. 13,77 Sekunden über 100 Meter, 43,50 Meter im Ballwurf und der abschließende Lauf über 2000 Meter in 7:33,06 Minuten sicherten gute Punkte. Einzig beim Weitsprung auf 4,59 Meter fehlten zu Beerbergs Prognose einige Zentimeter und diese hätten bei nur 33 Punkten Rückstand auf Platz acht sogar einen Platz auf dem Podest bei der Siegerehrung bringen können. Im Block Sprint/Sprung der W 15-Schülerinnen sammelte Josephine Rohmann 2539 Punkte und wurde damit 34. Ihre Paradedisziplin war mit 12,27 Sekunden der 80-Meter-Hürdensprint. „Auch im Hochsprung war sie mit 1,48 Metern für ihre Verhältnisse überraschend gut“, sagte der Coach. Doch die Achillesferse blieb der Weitsprung. 4,51 Meter brachten sie nicht weit nach vorn. Nach 13,56 Sekunden über Meter hatte Rohmann aber noch genug Konzentration, um im letzten Versuch des Speerwurfs sich auf 25,88 Meter zu steigern.

„Das war schon bemerkenswert. Denn immerhin hat der Wettkampf in der Sonne von Cottbus fast neun Stunden gedauert“, sagte Beerberg. Es gab immer wieder Verzögerungen, auch Ausfälle der Zeitmessanlage, dafür aber kaum Zwischenergebnisse, „Die Anlage war zwar schön, aber organisatorisch war das sicher nicht der beste Wettkampf“, urteilte Beerberg.

Und damit hatte Mara Zielonka, vierte LGW-Athletin im Bunde, zu kämpfen. Im Block Sprint/Sprung der W 14-Klasse wurde sie mit 2479 Punkten 27. Nach der persönlichen Bestzeit über die Hürden (13,15) nahm sie im Hochsprung bis 1,52 Meter alle Höhen im ersten Versuch, sprang auf respektable 4,81 Meter weit und sprintete in 13,62 Sekunden ins 100-Meter-Ziel. Doch bei der langen Wartezeit bis zum Speerwurf ging die Spannung verloren. Nur auf 20,40 Meter schleuderte sie den Speer. Die neue Bestleistung im Gesamtresultat war vertan.

„Aber für alle war es eine riesige Erfahrung und zufrieden bin ich mit allen Vieren. Eine Deutsche Meisterschaft ist eben doch etwas ganz anderes als eine Landesmeisterschaft im heimischen Weserstadion“, meinte Beerberg.

Quelle : Dewezet

Keine Medaille für Timon Nasse

Leichtathletik (mha). Trainer Werner Scharf hatte nicht zu viel versprochen. „Das Finale ist das Minimalziel, doch es sollte schon ein bisschen mehr werden“, hatte der Coach im Vorfeld gesagt. Sein Schützling Timon Nasse von der LG Weserbergland enttäuschte ihn bei der deutschen Jugend-Meisterschaft in Jena nicht. Auf der 400-Meter-Hürden-Runde lief der B-Jugendliche in 54,84 Sekunden auf Rang fünf.                                           
Timon Nasse (LG Weserbergland) knackte über 400 Meter Hürden die 55-Sekunden-Marke.

Mit seinen 55,97 Sekunden im Vorlauf war Nasse als Vorletzter ins Finale eingezogen. Doch hatte er dabei noch nicht alle Karten aufgedeckt. Dass er sich steigern kann, wenn es darauf ankommt, zeigte Nasse einen Tag später. Noch nie war er unter der 55-Sekunden-Marke geblieben. Nun fehlten zum vierten Platz von Peter Seifert (55,84/Sangerhausen) sogar nur wenige Tausendstelsekunden und auch Vizemeister Yannik Frers aus Sindelfingen war nur 34 Hundertstelsekunden schneller.

Einen starken Auftritt hatte auch seine Vereinskollegin Marie Holzschuh. Im 100-Meter-Hürdensprint der B-Jugend hatte sie es im Vorlauf noch spannend gemacht und war im Duell um den achten und letzten Finalplatz gegen die Wennigserin Nora Dirlam nur ganz knapp weitergekommen. „Beide standen mit 14,47 Sekunden zu Buche. Da mussten die Tausendstelsekunden zu Rate gezogen werden“, sagte Landestrainer Björn Sterzel.

Im Finale steigerte sich Holzschuh auf 14,32 Sekunden. „Diese Zeit war schon stark, denn Marie ist am Start förmlich sitzen geblieben. Da ist noch viel mehr drin“, urteilte Sterzel. Am Sonntag reichte es nur zu Platz sieben. Nach 25,47 Sekunden im 200-Meter-Vorlauf trat Holzschuh im B-Finale nicht mehr an. „Das steckt irgendein Infekt drin. Marie hätte locker das Finale erreichen müssen“, sagte Sterzel.

Das Aus kam für Deborah Brodersen von der LG Weserbergland schon vor dem ersten Start. „Sie hatte sich gezerrt und beim Abschlusstraining Schmerzen. Um den Start bei der Siebenkampf-DM nicht aufs Spiel zu setzen, haben wir verzichtet“, sagte Landestrainerin Beatrice Mau-Repnak. So fanden Kugelstoß und Hochsprung der weiblichen A-Jugend ohne Brodersen statt.

Quelle : Dewezet


Stabübergabe: Nils Benze und Isireli Nakelekelevesi. Foto: Görlitz

Leichtathletik (mha). Der Traum von Nils Benze hat sich erfüllt. Von der deutschen Meisterschaft der über 50-Jährigen sowie in den Langstaffeln der jüngeren Altersklassen kam er mit zwei Medaillen aus Minden zurück. Bronze gab es für das Team der LG Weserbergland über 3 x 1000 Meter der M 30 und nur zweieinhalb Stunden später baumelte nach dem Sprint über 4 x 400 Meter auch Silber um seinen Hals.

Nur ein dritter Traum erfüllte sich nicht. „Ich wäre gern vor Hannover 96 gewesen. Immerhin bin ich vier Jahre für den Verein gelaufen. Doch die waren zu stark“, meinte der Emmerthaler. Nachdem Philip Priebe nach seinen 1000 Metern noch an zweiter Stelle den Staffelstab an Benze weiter gereicht hatte, musste dieser seinen 96-Gegner vorbeiziehen lassen. „Unser Schlussläufer Isireli Nakelekelevesi hat sich danach nur noch darauf beschränkt, den dritten Platz zu verteidigen. Denn vorn waren der SV Riesenbeck und 96 schon zu weit weg“, meinte Benze. Und dass der Mann, der 1996 bei den Olympischen Spielen für die Fidschi-Inseln an den Start gegangen war, seine Kräfte aufgespart hatte, machte sich dann über 4 x 400 Meter positiv bemerkbar. Nils Benze hatte mit einer 53-Sekunden-Runde sein Team auf Platz zwei gebracht, Nakelekelevesi legte eine noch um eine Sekunde schnellere Runde im Mindener Weserstadion hin und übergab den Stab sogar als Führender an Thomas Köster. Doch der musste die StG Berlin wieder passieren lassen, Priebe gab als Schlussläufer den Silberrang aber nicht mehr her. Bei 3:40,35 Minuten blieb die Uhr für das LGW-Quartett stehen und sorgte für Feierstimmung – nur nicht beim Schnellsten des Quartetts. Nakelekelevesi, in Hameln stationierter Soldat der britischen Armee, musste schnell zurück und noch Dienst schieben. Einen Sieg konnte auch Petra Majewski (LGW) verbuchen – aber nur im ersten 800-Meter-Zeitlauf. Im schnelleren zweiten Lauf wurden Majewskis 2:45,09 Minuten gleich von sechs Gegnerinnen unterboten, so blieb nur Rang sieben.

Quelle : Dewezet

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