Marburg. Glücklich war Patrick Scherfose in Marburg. Nicht nur weil die deutschen Zehnkämpfer den Thorpe-Cup gegen die USA zum fünften Mal in Folge gewonnen haben und er seinen ersten Einsatz dabei feiern konnte, sondern auch weil der LGW-Athlet mit 7480 Punkten zufrieden war. „Wichtiger als das Einzelergebnis war aber unser Sieg mit 38094 zu 37438 Punkten“, sagte Scher- fose. Doch nach dem ersten Tag mit 3801 Punkten freute er sich dennoch über seine zweiten Tag. „Der hatte zwar auch Höhen und Tiefen, aber insgesamt war er sehr schön“, so Scherfose. Das lag zum einen am Auftakt im 110-Meter-Hürden-Sprint. 14,41 Sekunden waren nicht nur persönliche Bestzeit, sondern auch die beste Leistung aller Athleten. Nach mäßigen Leistungen im Diskuswurf und bei wechselnden Winden im Stabhochsprung konnte Scherfose beim Speerwurf aber wieder jubeln. Sein Wurf auf 50,64 Meter war der erste 50er seiner Karriere. „Darauf habe ich lange gewartet.“ Am Ende konnte Scherfose auch noch eine Saisonbestmarke feiern. Die 7480 Punkte in Marburg waren genau drei Zähler mehr als vor wenigen Wochen in Ratingen. mha

Quelle : Dewezet

LG-Zehnkämpfer in Marburg gegen die USA im Einsatz

Marburg. Schon der Start soll richtig emotional werden. „Ich werde das erste Mal mit der Nationalhymne im Stadion einlaufen“, macht Patrick Scher- fose aus einer großen Vorfreude keinen Hehl. Zwar ist der Zehnkämpfer von der LG Weserbergland schon einmal im Nationaltrikot unterwegs gewesen, doch die Einlaufzeremonie wird am Wochenende beim Länderkampf in Marburg gegen die USA absolutes Neuland werden. Jeweils sieben Zehnkämpfer und fünf Siebenkämpferinnen sind am Start, bei den Männern kommen fünf in die Wertung.

„Auch wenn ich schon wieder mehr fürs Studium und weniger fürs Training getan habe, bin ich natürlich top motiviert. Nicht für mich, sondern für das Team sammele ich die Punkte“, sagt er. Denn dass er zu den besten fünf deutschen Mehrkämpfern gehört, ist für ihn sicher. Ob Patrick Scherfose beim Duell gegen die USA aber an seine Bestleistung von 7611 Punkten herankommt, ist eher fraglich. „Da müsste schon alles zusammenpassen. Aber irgendeine Disziplin geht im Zehnkampf immer schief.“ mha

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Frauen der LG Weserbergland hoffen bei DM in Ulm auf gute Zeiten

Ulm. Fünf Runden stehen am Sonntag für die Sprinterinnen der LG Weserbergland bei den Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten in Ulm auf dem Programm. Trainer Werner Scharf hat dort zwei Frauen-Staffeln über 4 x 100 Meter und 4 x 400 Meter am Start. Und die wollen nicht nur dabei sein, sondern träumen auch von einem vorderen Platz. Als Achte der Meldeliste gehen Nina Giebel, Isabell Garling, Johanna Lohmann und Julia Röttinger über 4 x 100-Meter ins Rennen. Doch das Quartett soll seine bisher erzielten 46,43 Sekunden noch steigern. Denn seit Lohmann dabei ist, hat das Team noch kein Staffelrennen ausgeruht absolviert. „Immer sind alle vorher Einzelrennen gelaufen. Nun werden sie Sonntagmittag ausgeruht an den Start gehen“, sagt Coach Werner Scharf. Sechs Stunden später werden Röttinger und Garling erneut starten und dann mit Sophie Zielonka und Isabell Hartmann auf die 4 x 400-Meter gehen. „Wattenscheid, Köln, Leverkusen und München sind rund zehn bis 15 Sekunden schneller als wir. Aber dahinter kämpfen auch wir um die Plätze fünf bis acht“, meint Scharf.

Massiver Schwund herrscht dagegen bei den Männern. Ein Sextett hatte der LG-Trainer einst zur Verfügung. Doch drei sind verletzt, zwei außer Form. Einzig Kai Ingwersen läuft derzeit noch in Bestform. „Aber dann muss ich nicht mit einer Staffel auflaufen, von der keiner weiß, ob sie überhaupt ankommt“, meint Scharf. Ingwersen fährt dennoch an die Donau. Er hat sich im Einzel über 200 m qualifiziert. mha

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Auch zweimal Silber und einmal Bronze für das Leichtathletik-Talent der LG Weserbergland

Wilhelmshaven.Mit Medaillen in allen drei Farben kehrte Lennart Granzow (LG Weserbergland) von den niedersächsischen Leichtathletik-Titelkämpfen der U 16- und U 20-Junioren aus Wilhelmshaven zurück. Erst gab es mit 6,14 Metern Silber im Weitsprung und gestern mit 1,81 Metern Platz zwei im Hochsprung. Dann machte er im 60-Meter-Hürdensprint sein Meisterstück in der Altersklasse M 15. In 11,20 Sekunden ließ Granzow den Osnabrücker Daniel Wieczorek (11,31) hinter sich.

In der 4 x 100-Meter-Staffel holte Granzow mit Tim Semmler, Jakob Waldeck und Till Schütte Bronze und drückte die Bestzeit klar unter die 50-Sekunden-Marke. „Die 49,00 Sekunden waren eine sensationelle Steigerung“, meinte Trainer Uwe Beerberg. Die Staffeln der LG Osnabrück (46,58) und BTB Oldenburg (47,78) waren aber unangreifbar. Im Hochsprung hatte sich Mara Zielonka (U 20) bei der Landesmeisterschaft der U 20- und U 16-Klassen in Wilhelmshaven noch mit 1,65 Metern und Platz fünf begnügen müssen. Erst im Weitsprung sprang sie aufs Podest. Allerdings ließ sie die Zuschauer lange zappeln und flog erst im letzten Versuch mit 5,73 Metern zu Silber. Platz drei erreichte das 4 x 100-Meter-Quartett. In 49,69 Sekunden verbesserten Doreen Dehne, Zielonka, Maja Trivuncic und Laura Janosch ihre Saisonbestzeit um fünf Hundertstel.

An Werder Bremen (48,65) und dem Bremer LT (49,55) kamen sie aber nicht vorbei. Im 100-Meter-Einzelrennen war für Dehne (13,37), Janosch (13,36) und Trivuncic (13,29) der Vorlauf auch Endstation. Trivuncic (26,92) und Dehne (28,13) versuchten es auch über 200 Meter, kamen aber auch da nicht über den Vorlauf hinaus. Nach der der zweitbesten Zeit im Vorlauf über 100-Meter-Hürden (16,01) schied Josephine Rohmann im Finale aus.

Weitere Ergebnisse: M 15, 300 m Hürden: 5. Tim Semmler 46,85; W 14, 100 m, Zwischenlauf: Laura-Sophie Kruse 13,82; Hochsprung: 14. Kruse und Nele-Felicitas Werner beide 1,43; Weitsprung: 9. Kruse 4,87; W 15, 100 m, Vorlauf: Loreen Schwarz (13,71).mha

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Erfurt. Silber bei der Senioren-DM – damit hatte Nils Benze selber nicht gerechnet. Doch im Finale über 400 m in der M40-Klasse schnappte sich der Langsprinter von der LG Weserbergland in 54,28 Sekunden die Vizemeisterschaft. „Noch am Abend vor der Abfahrt war ich mir sicher, dass ich gar nicht nach Erfurt fahren müsste.“ So schlecht ging es ihm mit seiner dicken Erkältung. Doch nach einem Erkältungsbad am Morgen und traute er sich doch nach Erfurt, aber die Unsicherheit blieb. „Im Callroom habe ich mir nur gesagt, dass ich die ersten 200 Meter mitlaufe und dann zur Not aussteige.“ Doch im Rennen hatte er alle Schmerzen vergessen. Bei 200 Meter lief es erstaunlich gut, auch bei 300 Meter fühlte sich Benze noch fit. Dass am Ende nur sein Dauerrivale Daniele Biffi (Topfit Berlin/53,65) vor ihm lag, war die Sensation. „Ich habe ihm schon angeboten, dass wir mal so richtig einen auskeulen sollten, wenn wir mal beide fit sind“, sagte Benze. Seine Saisonbestzeit von 53,85 Sekunden sollte dann fallen. Im Finale über 200m wurde er in 24,70 Sekunden noch Fünfter. Unzufrieden war dagegen LG-Routinier Herbert Werner (M65). Er landete über 5000 m in 20:16,70 Minuten auf Rang fünf und blieb dabei eine halbe Minute über seiner Bestzeit. Besser lief es über 1500 Meter. In 5:25,22 Minuten, nur eine halbe Sekunde über dem Hausrekord, wurde er erneut Fünfter. Das war das Optimum. mha

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LG Weserbergland-Damen über 4 x 100 Meter meisterlich / Silber für Röttinger und Ingwersen

Hamburg. Zwei Ziele hatte sich Johanna Lohmann auf der Jahn-Kampfbahn im Hamburger Stadtpark gesetzt: Sie wollte ihre 100-Meter-Zeit unter die Zwölf-Sekunden-Marke drücken und den Titel bei der norddeutschen Meisterschaft mit der 4 x 100-Meter-Staffel der LG Weserbergland holen. Beides gelang ihr bestens.

Gleich im ersten Vorlauf setzte Lohmann Maßstäbe. Bei Windstille sprintete sie die Tartangerade in 11,88 Sekunden. Das reichte ihr, denn Lohmann verzichtete auf Zwischenlauf, Finale und den möglichen Titel. Den holte sich so ungefährdet die Berlinerin Svea Köhrbrück in 11,87 Sekunden. Doch dahinter konnte eine andere Weserbergland-Sprinterin jubeln. Julia Röttinger stellte schon im Zwischenlauf mit 12,04 Sekunden eine persönliche Bestzeit auf und steigerte sich im Finale nochmals auf 12,03 Sekunden. Damit machte sie die Vizemeisterschaft perfekt. Nur der Traum vor einer 11er-Zeit erfüllte sich noch nicht. Platz sieben im Finale belegte Nina Giebel (12,54). Isabell Garling hatte den Zwischenlauf erreicht und schied dort mit 12,65 Sekunden aus. Doch damit hatten sich die schnellen Weserbergländerinnen warmgelaufen.

In der Staffel machten Giebel, Röttinger, Lohmann und Garling den geplanten Coup perfekt. In 46,46 Sekunden lag das Quartett vor Werder Bremen (46,59), verfehlte die eigene Saisonbestmarke von 46,43 Sekunden aber knapp. Die Sprintstärke der LG Weserbergland untermauerte der dritte Platz, mit dem das zweite Staffel-Quartett überraschte. Doreen Dehne, Maja Trivuncic, Isabell Hartmann und Annika Wartenberg drehten ihre Runde in 49,03 Sekunden.

Fast als Einzelkämpfer bei den Männern trat Kai Ingwersen für die LGW an. Richard Behr war nach seinen 11,50 Sekunden im 100-Meter-Vorlauf nach Hause gefahren, um seinen Abi-Ball nicht zu verpassen. Niedersachsen-Meister Ingwersen schaffte es mit 10,79 Sekunden im Zwischenlauf bis ins Finale, wo er mit 10,75 Sekunden Sechster wurde. Am zweiten Tag legte er bei Gegenwind in 22,04 Sekunden Platz zwei über 200 Meter nach. Julia Röttinger kam bei den Frauen als Dritte ins Ziel, wurde aber disqualifiziert. Sie war in der Kurve auf die Bahnmarkierung gekommen. mha

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BMR - (10.07.2014) Fotos von den Landesmeisterschaften in Bremen können im Internet unter folgenden Adressen angesehen werden:

http://www.eventmedia.dk/#!/index
http://www.joey-foto.de/galerie/leichtathletik/2014/index.php

Bei Interesse kann auch, unter Angabe der Startnummer, Kontakt mit den Fotografen aufgenommen werden, welche noch weitere Bilder im Repertoire haben.

DM-Start aber wohl nicht in Gefahr

Hameln/Erfurt. Noch keinen Strich durch die Rechnung machen musste Nils Benze (LG Weserbergland), doch ein Fragezeichen steht schon drauf. Heute beginnt in Erfurt die deutsche Meisterschaft der Senioren und Benze hatte den 400-Meter-Titel der M-40-Klasse im Visier gehabt. Doch eine dicke Erkältung schmälert die Chancen.

„Ich werde auf jeden Fall hinfahren. Aber über 400 Meter macht sich so etwas schon bemerkbar“, befürchtet Benze. Sein DM-Start ist aber wohl nicht in Gefahr. Ob er seinen Dauerrivalen Daniele Biffi aus Berlin unter diesen Umständen bezwingen kann, steht allerdings in den Sternen. Nur den mit der besten Zeit gemeldeten André Naumann aus München will Benze trotz allem schlagen. „Der läuft zumeist irgendwo in Bayern ein gute Zeit, konnte die aber bei der DM meistens nicht bestätigen“, weiß Benze aus Erfahrung. Wenn seine Kräfte trotz Erkältung reichen sollten, will er auch den zweiten Start am Sonntag wagen. Dann geht es über 200 Meter und zumindest einen Platz unter den Top Acht traut sich der Hamelner durchaus zu.

Schon am ersten Meisterschaftstag muss Herbert Werner von der LG Weserbergland ran. Im 5000-Meter-Lauf geht der M-65-Senior am Abend um 18.30 Uhr als Vierter der Meldeliste an den Start. Morgen wird es etwas schwerer, in Medaillennähe zu kommen. Dann muss Werner im Mittelfeld der 13 Teilnehmer des 1500-Meter-Rennens seinen Platz finden. mha

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Kein Start bei Nord-DM aus beruflichen Gründen / Frauen-Staffel der LGW will Saisonbestzeit toppen

Hameln/Hamburg. Auf der Jahnkampfbahn soll es nun klappen. Windgeschützt von den Bäumen im Hamburger Stadtpark und der Regen wie vor Wochenfrist in Bremen wird am sonnigen Sonnabend nicht mehr stören. Bei der norddeutschen Meisterschaft der Männer, Frauen und U-18-Jugend peilt Johanna Lohmann (LG Weserbergland) den ersten 100-Meter-Sprint unter elf Sekunden seit ihrem Neubeginn in Hameln an.

„Konkurrenz um den Titel gibt es zwar aus Berlin und Bremen, aber für Johanna ist die Zeit wichtiger. Vielleicht verzichtet sie nach Vor- und Zwischenlauf auch auf das Finale, um sich zu schonen“, meint Trainer Werner Scharf. Dann könnte Julia Röttinger sie im Finale ersetzten. Für Röttinger steht der erste Elf-Sekunden-Sprint ihrer Karriere auf dem Wunschzettel. Nina Giebel, Isabell Garling, Isabell Hartmann und Sophie Zielonka sind die weiteren 100-Meter-Sprinterinnen der LGW.

Das wichtigste Rennen der Meisterschaft steht jedoch am Ende des ersten Tages an. Dann steigt die 4x100-Meter-Staffel und mit Lohmann, die bei der bisherigen Saisonbestzeit Ende Mai von 46,43 Sekunden noch fehlte, soll die Zeit noch weiter gedrückt und der acht Platz in der deutschen Jahresbestenliste noch verbessert werden. Denn das soll schon ein Zeichen für die Konkurrenz bei der DM Ende Juli in Ulm werden. Die Zugaben stehen am Sonntag an. Zielonka plant ein 400-Meter-Rennen, die nach Kraftreserven könnten Garling, Giebel, Hartmann und Röttinger noch die 200 Meter rennen. Dezimiert ist der Sprint-Kader der LG Weserbergland bei den Männern. Toni Pscherer und Etienne Diatta müssen aus verletzungsbedingten oder beruflichen Gründen passen, nur noch Kai Ingwersen und Richard von Behr halten die Fahne hoch. Über 100 Meter sind beide am Start. Von Behr wird gleich danach nach Hause fahren, wo der Tanz auf seinem Abi-Ball ansteht. Am zweiten Tag passt auch er, über 200 Meter ist nur noch Ingwersen dabei. In den Jugend-Wettbewerben hofft Maja Trivuncic ihre 100- wie auch 200-Meter-Zeit verbessern zu können. mha

Quelle : Dewezet

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