Leichtathlet Lennart Granzow als Sportler des Jahres nominiert

Er ist groß, jung und vor allem äußerst erfolgreich „Es gibt schon einige, die zu Lennart aufschauen – und das nicht nur wegen seiner 1,93 Meter Körpergröße“, sagt Trainer Uwe Beerberg über seinen Schützling.

Lennart Granzow ist trotz seines noch jungen Alters von 15 Jahren schon ein Vorbild für den Leichtathletik-Nachwuchs der LG Weserbergland. Neben seinen herausragenden Leistungen sind aber auch ein guter Charakter, die Ruhe und Souveränität Gründe für seine Beliebheit. Granzow ist einfach auf dem Teppich geblieben. Dabei hätte der Lüntorfer allen Grund zum Abheben gehabt und dass nicht nur beim Hochsprung, wie beim Demo-Springen in der Hamelner Stadt-Galerie. Titel auf Landes- und norddeutscher Ebene sammelte Granzow in seinem bisher erfolgreichsten Jahr und die Krönung waren zwei Silber-Medaillen bei zwei deutschen Meisterschaften. Die erste gab es im Blockwettkampf in Mönchengladbach. Im Grenzlandstadion ging auch Lennart Granzow an seine körperlichen Grenzen. Nach vier Disziplinen mit nervenzehrenden Regenunterbrechungen kam es beim abschließenden Weitsprung zum Herzschlagfinale.

Die persönliche Bestleistung im ersten Versuch reichte nicht, um Rang zwei zu halten. Doch Granzow blieb – zumindest äußerlich – cool und legte einfach noch eine Bestleistung mit nochmals zehn Zentimetern mehr nach. Den Vizetitel holte er mit 3106 Zählern, ganze fünf Punkte mehr als der Dritte. Völlig überraschend kam die zweite nationale Vizemeisterschaft, diesmal dann in Köln. Zur Schüler-Einzelmeisterschaft war er als Elfter der Meldeliste angereist. Doch auch in der Domstadt drehte Granzow mächtig auf. Im 80-Meter-Hürdensprint lief er zu Bestzeit und Silber.

„Als Mehrkämpfer ist es schon ein tolles Gefühl, auch mit den Spezialisten mithalten zu können“, freut sich der Gymnasiast Granzow, der für seinen Sport lebt. Schule in Bad Pyrmont, D-Kader-Training auch oft in Hannover oder eben das Training bei der LG Weserbergland in Hameln. Da bleibt nicht viel Zeit für anderes. Fußball, den er lange parallel bei der TSG Emmerthal spielte, will er zwar noch nicht ganz aufgeben, „aber in der Halle gar nicht und draußen auch nur noch zum Spaß“.

Lennart Granzow hat sich entschieden. Die Leichtathletik und im kommenden Jahr dann bei den U 18-Junioren der Zehnkampf – das soll seine Welt sein.
Autor: von Matthias Henning

Quelle : Dewezet

Top-Sprinterin Jana Loock wechselt von Bremen zur LG Weserbergland

Hameln. Für Reisen und ferne Länder hat Jana Loock schon immer viel übrig gehabt. Nun reist sie auch zum Training viel. Die 31-Jährige verstärkt die Sprint-Frauen der LG Weserbergland, zum Training kommt sie zwei- bis dreimal in der Woche von der Unterweser.

Bisher startete sie für den langjährigen LGW-Rivalen Bremer LT. „Ich will meine Bestzeiten noch einmal angreifen“, sagt Loock selbstbewusst – wohl wissend, dass sie dann zu den Top-Drei in Niedersachsen gehören würde. Bei 11,95 Sekunden liegt ihr Hausrekord auf der 100-Meter-, bei 24,41 Sekunden auf der 200-Meter-Strecke. Ihr Aufwand für dieses Unterfangen mit allein zehn Stunden reiner Autofahrt pro Woche ist immens, der Ehrgeiz aber auch. „Ich habe schon früher die Sprinterinnen von Trainer Werner Scharf bewundert. Die hatten alle einen besonderen Sprintstil, den man sofort erkennen konnte“, meinte Loock. Doch den Wechsel schon früher zu vollziehen, hatte sie sich nicht getraut. Erst war es die Verbundenheit zu Bremen. Die geborene Leipzigerin wuchs seit dem sechsten Lebensjahr in der Hansestadt auf. Durch die Eltern Holger und Diana, beide erfolgreiche Mittelstreckler, war ihr die Leichtathletik in die Wiege gelegt. „Weil es in Bremen zu meiner Jugendzeit keine guten Mittelstrecken-Trainer gab, bin ich aber beim Sprint hängengeblieben“, erinnert sie sich. Ein Trainingserlebnis stachelte den Ehrgeiz noch mehr an. „Damals trainierten wir und die Werder-Profis noch gleichzeitig im Weser-Stadion. Ich weiß noch genau, wie wir mit Marco Bode um die Wette gesprintet sind. Obwohl wir 30 Meter Vorsprung bekamen, war der immer schneller“, erinnert sich Loock an die Zeit als Zehnjährige. Die Zeit bei Werder Bremen und später dem Bremer LT festigte aber ihre Bindung zur Freien Hansestadt – „auch wenn ich mich eigentlich als Leipzigerin fühle, weil die Norddeutschen doch eher etwas kühl sind“.

Als im Studium ein Auslandsaufenthalt in Mexiko anstand, wurde die Bindung nach Bremen noch größer. Denn auf der anderen Atlantikseite lernte sie ihren Eduardo kennen und lieben. Und da auch er Verbindungen nach Bremen hatte, zog das Paar, mittlerweile ein Ehepaar, wieder in die Weserstadt. „Vor Mexiko wollte ich den Verein nicht wechseln, danach stand erst der Berufsstart im Vordergrund“, so ihre Begründungen für den damals noch immer nicht vollzogenen Wechsel. Doch auch wenn sie nun im Job in einer Digital-Agentur 45 bis 50 Stunden pro Woche im Einsatz ist, hat sie spät, aber wohl nicht zu spät den Absprung in die kleine Hanseschwester, Hameln, an die Oberweser geschafft. „Eduardo akzeptiert das, denn er weiß genau, wie ich drauf wäre, wenn mir mein Sport fehlen würde.“ Und dass sie bald noch besser drauf sein wird, dafür sollen die ganz speziellen Trainingsmethoden von Physik-Lehrer Scharf sorgen. Schon bei der Hallen-Landesmeisterschaft Ende Januar in Hannover, dann statt im roten Bremer im blauen LGW-Trikot, sollen erste Früchte der aufwendigen Arbeit geerntet werden. Und im Sommer will sie die Staffel der LG Weserbergland mit ihren neuen Kolleginnen wieder zu einer Größe in Deutschland werden lassen. Allein schon, um dann wieder noch weiter reisen zu können …

Autor: Matthias Henning

Quelle : Dewezet

Manfred Scholz NLV Geehrte 1 Kopie

Bei der Kinder- und Jugendehrung des NLV-Kreises Hameln Pyrmont wurden in Bad Münder 66 Sportler und Sportlerinnen geehrt.
Erfolgreichster Verein war wie im letzten Jahr der ESV Eintracht Hameln mit 24 Teilnehmern.
Die weiter Reihenfolge TSC Fischbeck und MTVFreisen Bakede jeweils 10, VfL Hameln 7, TSG Emmerthal, MTV Coppenbrügge und Tuspo Bad Münder je 5.

Auch in diesem Jahr war die Ehrung unserer Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften im Hause der Dewezet ein rundum gelungener Abend.

Mit dabei Vertreter der Stadt, der Verwaltung und der heimischen Wirtschaft und natürlich unser Athletinnen und Athleten.

Tom lies in seiner Video-Präsentation die Bilder des Jahres Revue passieren, die Trainer hielten Rückschau auf ein überaus erfolgreiches Sportjahr und die Gäste überbrachten gegenüber den Trainer, Athleten, Betreuern, Eltern und Verantwortlichen ihren Dank und ihre Hochachtung für die hervorragende Leistungen zum Ausdruck.






...auch die Grußworte unserer Bürgermeisterin Frau Ursula Wehrmann sorgten für Erheiterung bei den Trainern und KSB-Chef Fred Hundertmark

Leichtathlet Nils Benze von der LG Weserbergland als Sportler des Jahres nominiert

Ein Spagat ist für Nils Benze zu einfach. Bei dem 42-Jährigen muss es schon ein dreifacher Spagat sein. Und den beherrscht der Senioren-Sprinter von der LG Weserbergland eindrucksvoll und bringt Familie, Beruf und Sport unter einen Hut. „Auch in dieser Reihenfolge“, wie Benze betonte. Doch auch für die Nummer drei in Benzes Prioritäten-Liste blieb genug Zeit, um reihenweise Erfolge zu feiern. Die Serie begann im Winter. Bei der Hallen-DM der Senioren holte der Emmerthaler Silber über 200 m bei den M40-Oldies und gewann Gold über 400 m. Damit schloss sich nach 25 Jahren für Benze ein Kreis. Denn damals lief er in der B-Jugend mit der Hamelner Staffel zum deutschen Titel über 4 x 100 Meter. Nun folgte nach einem Vierteljahrhundert der zweite nationale Titel. „Das war für mich persönlich der größte Erfolg des Jahres. Und die Hallenzeit von 53,85 Sekunden war auch die schnellste des ganzen Jahres“, meinte Benze – auch wenn er danach noch weitere Triumphe einfuhr. Bei der Hallen-WM in Budapest folgte Platz 13 über 400 m. Nur drei Wochen später begann bereits die Freiluftsaison. Auch mit 42 Jahren schaffte Benze die Qualifikation für die Landesmeisterschaft der Männer. „Ein innerer Triumph für mich,“ gesteht er. Aber das Hauptaugenmerk lag auf der Senioren-Klasse, wo er in Celle bei drei Starts vier Titel gewann. Bei der Kombi-Meisterschaft wurde er M45-Landesmeister über 100, 200 und 400 m und als Zugabe norddeutscher Meister über 400 m. Es folgte Silber über die Stadionrunde bei der Senioren-DM in Erfurt. Und zum Abschluss stand Benze bei der EM in Izmir sogar auf dem Treppchen. Als Schlussläufer gewann er mit der deutschen Staffel über 4 x 400 m Bronze und krönte damit seine Super-Saison.

Autor: Matthias henning

Quelle : Dewezet

Post SV Stadthagen schließt sich der LG Weserbergland an


Region Weserbergland. Der Unterschied ist klein, aber bedeutend. Wenn die Leichtathleten der LG Weserbergland im nächsten Jahr neue Trikots bekommen, werden auf dem Emblem des blauen Dress statt bisher fünf dann sechs Sterne zu sehen sein. Jeder steht für einen Mitgliedsverein in der LGW, und da gibt es Zuwachs. Der Post SV Stadthagen schließt sich dem bisherigen Quintett aus ESV Eintracht Hameln, TV Stadtoldendorf, TSC Fischbeck, MTV Coppenbrügge und TSG Emmerthal an. Ab den Athleten der U-18-Jugend wird gemeinsame Sache gemacht.

Und Trainer Marco Leszczynski bringt ein neues Aushängeschild für die LGW mit. Merle Homeier, bisher beim VfL Bückeburg aktiv und als neue PSV-Athletin zukünftig im LGW-Trikot am Start, kommt als zweifache deutsche Meisterin. Im Weitsprung sowie im Blockwettkampf Sprint/ Sprung war sie die nationale Nummer eins bei den W-15-Schülerinnen. Ihre Trainingskolleginnen Liv Marzinowski und Luna Bulmahn bringt sie mit.

„Ich muss doch den Athleten etwas bieten. Je älter sie werden, umso kleiner werden die Gruppen. Staffeln oder Mannschaften sind da kaum möglich“, meint Leszczynski, Referendar in Stadthagen. Da es im Schaumburger Land kein Interesse an einem Zusammenschluss der Leichtathletikabteilungen verschiedener Sportvereine gab, orientierte sich die Stadthäger Gruppe nun Richtung Hameln. Die Kontakte gab es schon länger. „Wir waren im Frühjahr schon gemeinsam im Trainingslager in Serbien“, sagt Coach Uwe Beerberg, bei der LG Weserbergland maßgeblich für den Nachwuchs zuständig. „Und mit Marco habe ich auch zusammen den B-Trainer-Schein gemacht.“ Bei Wettkämpfen wurden die eigenen Athleten schon mal beim Coaching dem jeweils anderen anvertraut, bei gemeinsamen Starts bei deutschen Meisterschaften schlossen nicht nur die Athleten und Trainer, auch die Eltern Freundschaften. Die Chemie stimmte von Anfang an. Auch LGW-Coach Werner Scharf, Sprint-Trainer der Damen und Herren, sieht der neuen Partnerschaft sehr positiv entgegen. „Wir wollen ein starker Stützpunkt in Niedersachsen bleiben. Die Achse Stadthagen, Hameln, Stadtoldendorf ist eben eine sehr gute Alternative zu der LG Hannover. Jetzt noch mehr“, meint er.

Auch Leszczynski hat die Zeichen der Zeit erkannt. „Als einzelner Verein hat man doch auf nationaler Ebene kaum eine Chance. Da muss man sich schon zusammenschließen.“ Den Preis dafür zahlt er gern. Zwar trainieren seine Athleten noch weiterhin viel in Stadthagen, aber „die Fahrten zu Maßnahmen in Hannover oder Hameln, den ganzen Wettkämpfen oder Unternehmungen bleiben an mir oder den Eltern hängen. Aber Taxidienste sind für die Athleten im Preis inklusive“. mha

Quelle : Dewezet

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.