ESV Eintracht Hameln hat die Nase vorn


Für einen vollen Saal im Vereinsheim des TuSpo Bad Münder sorgte auch in diesem Jahr die traditionelle Schüler- und Jugendehrung des Kreisleichtathletik Verbandes Hameln-Pyrmont. Die herausragenden Leistungen von 57 jungen Athleten ehrte der Vorsitzende Manfred Schäfer zusammen mit seiner Jugendwartin Sina Pohl und freute sich darüber, erstmals den KSB-Chef Fred Hundertmark in den Reihen der jungen Sportler begrüßen zu können. Schäfer lies die Leistungen der 16 Leichtathletinnen und Leichtathleten des ESV Eintracht Hameln, des TSC Fischbeck (14 zu Ehrende), des MTV Friesen Bakede (7), der TSG Emmerthal (6), des VfL Hameln (5), des MTV Coppenbrügge, des TuSpo Bad Münder (3) und des TuS Bad Pyrmont noch einmal Revue passieren. Die vierjährige Maite Emmermacher vom MTV Friesen Bakede erhielt ihre erste Medaille als jüngste Leichtathletin im Kreis ebenso wie der fünfjährige Justus Suhr vom TSC Fischbeck.
Die besten Ergebnisse in den drei Bereichen der Lauf-, Sprung- und Wurfdisziplinen bezogen auf ihr Lebensalter erreichten bei den Mädchen die elfjährige Laura Sophie Kruse vom ESV und er 13-Jährige Lennart Granzow von der TSG Emmerthal. Beide erhielten einen Pokal mit den besten Wünschen für die weitere sportliche Karriere aus den Händen von Fred Hundertmark, der sich sichtlich wohl fühlte in der großen Leichtathletik-Familie.  Er freute sich besonders darüber, dass die Kinder der Familien Emmermacher aus Bakede (4), Waldeck vom TSC (3), Hundertmark von der TSG Emmerthal (2) und Widura vom ESV mit zwei Kindern bei der Ehrung u.vertreten waren. Insgesamt 35 Platzierungen in den Top-Ten der niedersächsischen Bestenliste dokumentierten auch die guten Leistungen der jungen Leichtathleten, wobei Lennart Granzow mit neun Platzierungen wieder einmal absolut herausragt und mit 1,68 m im Hochsprung in Deutschland die Nummer eins ist in seiner Altersklasse. Ebenfalls als Top-Hochspringerin, auf Platz fünf in Deutschland, platzierte sich die 15-jährige Mara Zielonka von der TSG Emmerthal mit einer Höhe von 1,72 Meter.

von Manni

Heimische Leichtathleten freuen auf die Team-EM


Wieder einmal haben die Leichtathleten der LG Weserbergland im Sportjahr 2012 bei nationalen  Meisterschaften wieder hervorragende Platzierungen und Leistungen erreicht.
Viele Gäste und Förderer aus Politik und Wirtschaft hatten die Verantwortlichen der LG zum Empfang eingeladen. Der Medienraum im Hause der Dewezet bot und das ihm siebten Jahr hintereinander ein würdevollen Rahmen und die technische Ausstattung für diese Ehrung. 20 Leichtathleten haben an deutschen Schüler-, Jugend-, Junioren und Meisterschaften für Männer und Frauen teilgenommen. Sie und die Würdigung ihrer Leistungen, über die Dewezet und Radio Aktiv ausführlich berichtete standen im Mittelpunkt des Abends.

Besonders erfreut zeigte sich Uwe Beerberg bei seiner Begrüßung über die Anwesenheit der Präsidentin des niedersächsischen Leichtathletikverbandes Rita Girschikowsky, die gerade mit der Delegation des Deutschen Leichtathletik Verbandes die Team Europameisterschaften 2014 nach Braunschweig geholt hatte. „Die Sportstätten in Braunschweig sind in einem hervorragenden Zustand, die die Vergabe rechtfertigen“, führte sie aus und schlug den Bogen zum Hamelner Weserberglandstadion, in dem in den letzten Jahren viele hervorragend organisierte Landes- und norddeutsche Meisterschaften durchgeführt wurden.
An der 1993 sanierten Sportanlage nagt natürlich auch der Zahn der Zeit, die Stabhochsprunganlage und die Hochsprungmatte müssen dringend erneuert werden. Vieles haben die Leichtathleten schon in Eigenarbeit erreicht und der Stadt erhebliche Kosten abgenommen. Das bevorstehende Ausscheiden der bewährten Platzwarte und die beabsichtigte Nichtwiederbesetzung dieser Stellen kann nicht zur Verbesserung der Anlagen führen.
„Ich bin sowohl beeindruckt von der familiären Atmosphäre in der sie die Leistungen ihrer Athleten präsentieren, als auch von den Leistungen selbst und den damit verbundenen Hintergründen“, lobte Karl-Heinz Brand in seinen brillanten Ausführungen zum Thema „überregionaler Erfolg in der Leichtathletik und wer dazu beiträgt“ und überbrachte als Vertreter von Landrat Butte Grüße und Anerkennung des Landkreises Hameln-Pyrmont an die fünf Vereine der LG, ESV Eintracht Hameln, MTV Coppenbrügge, TSC Fischbeck, TV Stadtoldendorf und TSG Emmerthal.
 
KSB-Chef Fred Hundertmark appellierte an die Stadt (leider war kein Vertreter anwesend) und den Landkreis, das überregional bedeutende Hamelner Stadion, in dem wohl jeder norddeutsche Leichtathlet schon einmal war, wettbewerbsfähig zu halten, da ja auch andere große Sportereignisse hier stattfinden.
Und die Präsidentin Girschikowsky sagte abschließend: „Wir Leichtathleten sind nicht diejenigen die goldene Wasserhähne fordern, wir sind mit einfacherem zufrieden, aber Mindestvorrausetzungen müssen auch zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen erfüllt werden“.  Dass dies nicht nur für den Leistungssport sondern besonders auch für den Breitensport gilt, betonte sie. „Der Sport ist zwar eine freiwillige Leistung der Kommunen aber er sollte zu einem Muss werden, für unsere Kinder, die Bewegung in der heutigen Zeit so nötig haben“, war ihr Appell, der die absolute Zustimmung bei den Anwesenden fand, die den Abend am Buffet und bei netten Gesprächen enden ließen.

Erfolgreicher Nachwuchslehrgang

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des Nachwuchses. In Leverkusen veranstaltete das TEAM-7-Kampf unter der Leitung von DLV-Nachwuchsbundestrainerin Eva Rapp erstmals einen Schnupperlehrgang „Siebenkampf“. Zu dieser Maßnahme wurden talentierte Mehrkämpferinnen eingeladen, die in der Saison 2012 durch starke Leistungen aufgefallen sind, aber noch nicht in einen der Bundeskader aufgenommen werden konnten. Von der LG Weserbergland war Mara Zielonka mit Trainer Uwe Beerberg dabei.  
Ermöglicht wurde der Lehrgang durch die Spende der ehemaligen TEAM-Präsidentin Heide Ecker-Rosendahl, die dem TEAM immer noch sehr verbunden ist. Die Olympiasiegerin von 1972 hatte im vergangenen Jahr den von der Deutschen Sporthilfe mit 25.000 Euro dotierten Preis „Goldene Sportpyramide“ erhalten. Das Preisgeld soll von den Preisträgern für Benefiz-Projekte bzw. im Nachwuchssport eingesetzt werden. Als erfolgreiche Fünfkämpferin war für Heide Ecker-Rosendahl klar, dass sie mit einem Teil des Geldes ihre „alte Liebe Mehrkampf“ unterstützen möchte. Und so ließ sie sich es auch nicht nehmen, die sieben eingeladenen jungen Leichtathletinnen und ihre ebenfalls anwesenden Heimtrainer während der Maßnahme in Leverkusen zu besuchen und für Fotos und Fragen zu ihrer eigenen Karriere zur Verfügung zu stehen.
Vielfältiges Lehrgangsprogramm
Mit Hilfe der Vereinsverantwortlichen des TSV Bayer 04 Leverkusen Paul-Heinz Wellmann und Eric Schneider sowie den eingeladenen Referenten Marlen Buder und Carlos Gambetta konnte den Teilnehmern in Leverkusen ein vielfältiges Programm geboten werden, zu dem u.a. Inhalte wie Trainingssteuerung, Stabilisierung  (mit Schwerpunkt Fußstabilisierung und Laufbandanalyse), Bewegungsschulung und Koordination sowie der gerade Wurf gehörten. Die Rückmeldungen der Nachwuchsathletinnen und ihrer Trainer waren durchweg positiv. Dankbar und mit neuen Impulsen für ihre Trainingsarbeit im Gepäck traten sie nach einem „viel zu kurzen Wochenende“ die Heimreise an.
Begeistert von der Idee zeigten sich der leitende DLV-Bundestrainer Mehrkampf Claus Marek und der Siebenkampf-Bundestrainer Wolfgang Kühne, die am Freitag ebenfalls in Leverkusen vorbeischauten und die Teilnehmer begrüßten. Nach der erfolgreichen ersten Durchführung dieses Schnupperlehrgangs ist eine Wiederholung für 2013 angedacht.

(Text: Team7Kampf/U.Beerberg)

Das „extreme Gefühl“ macht Diana Dienel glücklich


Das Jahr 2012 hat für Diana Dienel eine wichtige Erkenntnis gebracht. „Ich habe lange überlegt, ob ich mir das noch antun will. Doch nach diesem Jahr bei der LG Weserbergland weiß ich: Ich will wieder.“ Die 24-jährige 400- und 800-Meter-Läuferin hat wieder Feuer gefangen.
Mit 16 Jahren hatte die im sächsischen Pirna Aufgewachsene national für Furore gesorgt. Mit nur einer halben Stunde Abstand hatte sie sich den deutschen Jugend-Titel sowohl über 800 als auch 400 Meter geholt. „Ich war damals die klare Nummer eins in Deutschland.“ Verlieren war ihr unbekannt. Doch es folgten nach ihrem Einsatz bei der Europameisterschaft 2007 Sabbat-Jahre.
Auch der Wechsel aus Pirna nach Hannover schien
zunächst ein Fehler gewesen sein. Nicht das Studium zum gehobenen Polizei-Dienst, aber die Zusammenarbeit mit Landestrainer Jörg Voigt brachte nicht den erhofften Fortschritt. Doch da trat Werner Scharf, Coach der LG Weserbergland, aufs Feld und weckte Dienels Ehrgeiz neu. „Das kann nicht alles weg sein, was ich früher konnte.“ Und die ersten Erfolge gab es schon in diesem Jahr. In Rostock wurde sie norddeutsche 800-Meter-Meisterin und auch Dritte über 400 Meter. 2:11,01 Minuten sowie 56,20 Sekunden waren die Ergebnisse. Den Landestitel über 800 Meter gab es auch. „Meine diesjährigen Zeiten will ich aber im kommenden Jahr weiter verbessern und noch näher an die Ergebnisse aus der Jugend kommen.“
Auch ihre ungewöhnliche Kombination mit der längsten Sprint-Strecke sowie der kürzesten Mittelstrecke will sie beibehalten. „Die 400 Meter liebe ich aber noch mehr. Wenn man alles gegeben hat, total platt ist und im Ziel weder stehen noch sitzen kann, ist das ein extremes Gefühl.“
Und dieses will sie noch oft haben – trotz des Endes des Studiums und Aufnahme des Dienstes als Kommissarin im Polizei-Kommissariat Laatzen. „Meine 40 Stunden muss ich da machen. Aber auch mein Chef ist sportbegeistert. Ich will wieder unter 2:10 Minuten kommen, über 400 Meter wieder eine 55er Zeit laufen und auch zur DM.“
Sie hat große Ziele, aber seit LGW-Coach Werner Scharf auch seine psychologischen Qualitäten ausgespielt hat und Diana Dienels Ehrgeiz wieder der alte ist, sollte vieles möglich sein. Das lässt für die Zukunft hoffen.

Quelle : Dewezet

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