Post SV Stadthagen schließt sich der LG Weserbergland an


Region Weserbergland. Der Unterschied ist klein, aber bedeutend. Wenn die Leichtathleten der LG Weserbergland im nächsten Jahr neue Trikots bekommen, werden auf dem Emblem des blauen Dress statt bisher fünf dann sechs Sterne zu sehen sein. Jeder steht für einen Mitgliedsverein in der LGW, und da gibt es Zuwachs. Der Post SV Stadthagen schließt sich dem bisherigen Quintett aus ESV Eintracht Hameln, TV Stadtoldendorf, TSC Fischbeck, MTV Coppenbrügge und TSG Emmerthal an. Ab den Athleten der U-18-Jugend wird gemeinsame Sache gemacht.

Und Trainer Marco Leszczynski bringt ein neues Aushängeschild für die LGW mit. Merle Homeier, bisher beim VfL Bückeburg aktiv und als neue PSV-Athletin zukünftig im LGW-Trikot am Start, kommt als zweifache deutsche Meisterin. Im Weitsprung sowie im Blockwettkampf Sprint/ Sprung war sie die nationale Nummer eins bei den W-15-Schülerinnen. Ihre Trainingskolleginnen Liv Marzinowski und Luna Bulmahn bringt sie mit.

„Ich muss doch den Athleten etwas bieten. Je älter sie werden, umso kleiner werden die Gruppen. Staffeln oder Mannschaften sind da kaum möglich“, meint Leszczynski, Referendar in Stadthagen. Da es im Schaumburger Land kein Interesse an einem Zusammenschluss der Leichtathletikabteilungen verschiedener Sportvereine gab, orientierte sich die Stadthäger Gruppe nun Richtung Hameln. Die Kontakte gab es schon länger. „Wir waren im Frühjahr schon gemeinsam im Trainingslager in Serbien“, sagt Coach Uwe Beerberg, bei der LG Weserbergland maßgeblich für den Nachwuchs zuständig. „Und mit Marco habe ich auch zusammen den B-Trainer-Schein gemacht.“ Bei Wettkämpfen wurden die eigenen Athleten schon mal beim Coaching dem jeweils anderen anvertraut, bei gemeinsamen Starts bei deutschen Meisterschaften schlossen nicht nur die Athleten und Trainer, auch die Eltern Freundschaften. Die Chemie stimmte von Anfang an. Auch LGW-Coach Werner Scharf, Sprint-Trainer der Damen und Herren, sieht der neuen Partnerschaft sehr positiv entgegen. „Wir wollen ein starker Stützpunkt in Niedersachsen bleiben. Die Achse Stadthagen, Hameln, Stadtoldendorf ist eben eine sehr gute Alternative zu der LG Hannover. Jetzt noch mehr“, meint er.

Auch Leszczynski hat die Zeichen der Zeit erkannt. „Als einzelner Verein hat man doch auf nationaler Ebene kaum eine Chance. Da muss man sich schon zusammenschließen.“ Den Preis dafür zahlt er gern. Zwar trainieren seine Athleten noch weiterhin viel in Stadthagen, aber „die Fahrten zu Maßnahmen in Hannover oder Hameln, den ganzen Wettkämpfen oder Unternehmungen bleiben an mir oder den Eltern hängen. Aber Taxidienste sind für die Athleten im Preis inklusive“. mha

Quelle : Dewezet

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.