Ich war am vergangenen Wochenende wieder läuferisch aktiv! Am Samstag ging ich in Alfeld zum zweiten Mal in dieser Saison über die Strecke von 1 Meile an den Start! Mein Ziel war es dort, die Zeit von 4:36,24 min, die ich bei meinem ersten Start über diese Distanz erzielt hatte zu verbessern. Eine Absprache mit meinem Trainingspartner Frederic Meyer vom LC Bluliner Wolfenbüttel kam mir hierbei entgegen, denn wir vereinbarten uns zumindest auf den ersten zwei Runden in der Tempoarbeit abzuwechseln, um Käfte sparen zu können. Nachdem ich in der ersten Runde für das Tempo gesorgt hatte, übernahm mein Mitläufer diese Aufgabe für die zweiten 400 Meter. Ich merkte nach 2 Runden allerdings auch, dass das Tempo zu langsam geworden war und ging vorbei. Insbesondere auf der letzten Runde kam mir entgegen, dass ein paar Kräfte gespart hatte und ich konnte noch einmal beschleunigen. Am Ende stand eine leichte Verbesserung meiner bisherigen Zeit auf 4:35,7 min und Platz 2 im Feld, da wir einen deutlich schnelleren Läufer, der sich mit einer Zeit von 4:19,8 min auch an die Spitze der Landesbestenliste gesetzt hatte schon zu Beginn des Rennens ziehen lassen mussten. Etwas mehr wäre möglicherweise noch drin gewesen, wenn ich die zweiten und dritte Runde mutiger angegangen wäre.
Am Sonntag fühlten sich meine Beine trotz der Belastung vom Vortag noch gut an, sodass ich mich für einen weiteren Start über die 1000 Meter in Uslar entschied. In einem gut besetzten Teilnehmerfeld hatten sich drei Läufer aus Kassel zum Ziel gesetzt die Zeit von 2:30 zu unterbieten. Dies kam mir sehr entgegen, denn ich konnte so versuchen deren Tempo so lange wie möglich mitzugehen, um am Ende in Form einer möglichst guten Zeit zu profitieren. Dementsprechend lief ich im Rennen lange in vierter Position und konnte das gleichmäßig hohe Tempo der Kasseler auch relativ gut halten. Einen von ihnen überholte ich sogar eingangs der letzten Runde. Die Durchgangszeit nach 800 Metern von etwa 2:03,3 min deutete auf ein sehr vielversprechendes Ergebnis hin. Allerdings musste ich am Ende dem flotten Anfangstempo und wohl auch der Belastung vom Vortag ein wenig Tribut zollen, konnte aber mit dem dritten Platz (Sieger 2:31, 2. 2:32) und der erreichten Zeit von 2:36,04 min, die für mich eine neue Bestzeit bedeutete, sehr zufrieden sein.

Tobias Götze

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