Heimische Leichtathleten freuen auf die Team-EM


Wieder einmal haben die Leichtathleten der LG Weserbergland im Sportjahr 2012 bei nationalen  Meisterschaften wieder hervorragende Platzierungen und Leistungen erreicht.
Viele Gäste und Förderer aus Politik und Wirtschaft hatten die Verantwortlichen der LG zum Empfang eingeladen. Der Medienraum im Hause der Dewezet bot und das ihm siebten Jahr hintereinander ein würdevollen Rahmen und die technische Ausstattung für diese Ehrung. 20 Leichtathleten haben an deutschen Schüler-, Jugend-, Junioren und Meisterschaften für Männer und Frauen teilgenommen. Sie und die Würdigung ihrer Leistungen, über die Dewezet und Radio Aktiv ausführlich berichtete standen im Mittelpunkt des Abends.

Besonders erfreut zeigte sich Uwe Beerberg bei seiner Begrüßung über die Anwesenheit der Präsidentin des niedersächsischen Leichtathletikverbandes Rita Girschikowsky, die gerade mit der Delegation des Deutschen Leichtathletik Verbandes die Team Europameisterschaften 2014 nach Braunschweig geholt hatte. „Die Sportstätten in Braunschweig sind in einem hervorragenden Zustand, die die Vergabe rechtfertigen“, führte sie aus und schlug den Bogen zum Hamelner Weserberglandstadion, in dem in den letzten Jahren viele hervorragend organisierte Landes- und norddeutsche Meisterschaften durchgeführt wurden.
An der 1993 sanierten Sportanlage nagt natürlich auch der Zahn der Zeit, die Stabhochsprunganlage und die Hochsprungmatte müssen dringend erneuert werden. Vieles haben die Leichtathleten schon in Eigenarbeit erreicht und der Stadt erhebliche Kosten abgenommen. Das bevorstehende Ausscheiden der bewährten Platzwarte und die beabsichtigte Nichtwiederbesetzung dieser Stellen kann nicht zur Verbesserung der Anlagen führen.
„Ich bin sowohl beeindruckt von der familiären Atmosphäre in der sie die Leistungen ihrer Athleten präsentieren, als auch von den Leistungen selbst und den damit verbundenen Hintergründen“, lobte Karl-Heinz Brand in seinen brillanten Ausführungen zum Thema „überregionaler Erfolg in der Leichtathletik und wer dazu beiträgt“ und überbrachte als Vertreter von Landrat Butte Grüße und Anerkennung des Landkreises Hameln-Pyrmont an die fünf Vereine der LG, ESV Eintracht Hameln, MTV Coppenbrügge, TSC Fischbeck, TV Stadtoldendorf und TSG Emmerthal.
 
KSB-Chef Fred Hundertmark appellierte an die Stadt (leider war kein Vertreter anwesend) und den Landkreis, das überregional bedeutende Hamelner Stadion, in dem wohl jeder norddeutsche Leichtathlet schon einmal war, wettbewerbsfähig zu halten, da ja auch andere große Sportereignisse hier stattfinden.
Und die Präsidentin Girschikowsky sagte abschließend: „Wir Leichtathleten sind nicht diejenigen die goldene Wasserhähne fordern, wir sind mit einfacherem zufrieden, aber Mindestvorrausetzungen müssen auch zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen erfüllt werden“.  Dass dies nicht nur für den Leistungssport sondern besonders auch für den Breitensport gilt, betonte sie. „Der Sport ist zwar eine freiwillige Leistung der Kommunen aber er sollte zu einem Muss werden, für unsere Kinder, die Bewegung in der heutigen Zeit so nötig haben“, war ihr Appell, der die absolute Zustimmung bei den Anwesenden fand, die den Abend am Buffet und bei netten Gesprächen enden ließen.

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