Viel schlimmer hätte es nicht laufen können


 Doch hatte die Sprinterin mit dem ersten Auftritt in Sindelfingen zumindest ihr Ziel erreicht – wenn auch nicht in der erträumten Zeit. Dass es noch schlimmer werden kann, zeigte der 60-Meter-Hürdensprint. Denn hier kam die 17-Jährige gar nicht erst über die erste Hürde, geschweige denn ins Ziel. „Ich dachte, ich sehe nicht richtig. Nach dem Start hat sie einfach aufgehört zu Laufen und ist vor der ersten Hürde stehen geblieben“, wunderte sich Sterzel.
Die Erklärung bekam er wenig später. „Marie meinte, es sei ein Fehlstart gewesen. Aber es hatte keiner die Läuferinnen zurückgeschossen“, wunderte sich der Coach. Das Missverständnis war umso ärgerlicher. „Denn bisher hatte Marie immer Probleme mit dem Start gehabt. Doch dieser war wirklich gut von ihr. Sie ist sehr gut aus dem Startblock gekommen“, so der Trainer. Doch offenbar war der Start so gut, dass es die Athletin selber gar nicht glauben konnte.
Der Traum vom ersten Rennen unter der Neunsekunden-Marke war für Marie Holzschuh schon nach wenigen Bruchteilen von Sekunden geplatzt.

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