Schnell und erfolgreich: Laura Janosch gewann Bronze. Foto: nls

 
Leichtathletik (mha). Trainer Uwe Beerberg hatte in Sarstedt viel um die Ohren. Nicht nur sein Dutzend von der LG Weserbergland musste er bei der Vierkampf-Landesmeisterschaft der Schüler und Schülerinnen in Sarstedt betreuen, er musste auch seiner Chronistenpflicht nachkommen – und das war eine ebenso zeitaufwendige Aufgabe. „Wirklich alle meine Athleten haben ihre Punktzahl verbessert und auch in den einzelnen Disziplinen reihenweise persönliche Bestleistungen aufgestellt“, lobte der Coach. Nur der Team-Titel blieb ein Traum. An die LG Braunschweig (10279) kam das LGW-Quintett mit seinen 9592 Punkten noch nicht heran. „Aber wir sind auf einem guten Weg“, so Beerberg.

In der W-15-Klasse legte Josephine Rohmann ihre Angst vor dem Weitsprung ab und flog bei 5,04 Metern im ersten Versuch erstmals über die Fünf-Meter-Marke. 1935 Zähler brachten ihr Platz acht. Für den Clou aus Sicht der LG Weserbergland sorgte in der Einzelwertung der W 14 aber Laura Janosch. Mit 2008 Zählern holte sie weiteres Edelmetall und wurde Dritte. Weitsprung (4,92) und Hochsprung (1,48) waren persönliche Rekorde, 100 Meter in 13,73 Minuten und 10,08 Meter mit der Kugel die weiteren Ergebnisse. Nicht weit zurück lag als Sechste Mara Zielonka (1927). Auch sie knackte eine Schallmauer und sprang im Hochsprung erstmals über 1,60 Meter. „Sie hat vor Freude gezittert. Schon oft hatte sie diese Höhe versucht, nun hat es endlich geklappt“, so Trainer Beerberg.

Maja Trivuncic (7./1912) und Laura Rösner (16./1810) komplettierten die erste Mannschaft der LGW. Die zweite Mannschaft kam angeführt von Lea-Marie Breiler (17./1771) sowie Ayleen Guder, Maxi Holzschuh, Jana Beerberg und Jana Goltermann auf Platz acht.

Was in ihm steckt, zeigte auch Merlin Schubert (LGW). Bei den Jungen M 15 kam er fast aus dem Stand auf 2102 Punkte. Auch das war die Bronze-Medaille. „Wenn er nur regelmäßig trainieren würde, wäre noch mehr drin“, meinte Beerberg. Schubert hatte 12,59 Sekunden über 100 Meter, einen 5,22-Meter-Weitsprung und 10,35 Meter mit der Kugel hingelegt. Doch sein Glanzstück war der 1,62-Meter-Satz im Hochsprung. „Da ist er über sich hinausgewachsen“, urteilte Beerberg. Yannik Strunk (LGW) wurde mit 1887 Punkten Fünfter der M 14-Wertung und zeigte dabei besonders im Weitsprung Nervenstärke. Nach zwei missglückten Versuchen übertraf er im letzten Durchgang mit 5,01 Metern erstmals auch die Fünfmeter-Marke.

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.