Deutsche Leichtathletik Meisterschaften in Braunschweig


 „Sicherlich haben wir uns etwas mehr erwartet, uns fehlt wohl etwas die Routine“, war das erste Fazit von LG-Sprinter Joachim Peest nach dem Staffel-Rennen über 4x100 Meter. „ Die Wechsel waren nicht so gut, aber alle vier Sprinter sind gut gelaufen und wir sind angekommen“, zog auch LG-Trainer Werner Scharf Bilanz. Das anvisierte Ziel, unter die deutsche TopTen zu laufen,

hatten Sebastian Stöckl als Startläufer, Joachim Peest auf der Gegengeraden, Johannes Grossner in der zweiten Kurve und Schlussläufer Hendrik Prinzhorn auch ohne den verletzten Etienne Diatta erreicht. Das LG-Quartett belegte in 42,29 Sekunden in ihrem Lauf den vierten Platz und kam in der Endabrechnung auf Rang Zehn.  Die siegreichen Wattenscheider holten sich den Titel in guten 39,67 Sekunden, bei den Mitfavoriten, der LG Stadtwerke München verpatzte Tobias Unger den letzten Wechsel und das Team schied wie andere Teams aus. „Aber heute“, so sagte Werner Scharf, „war es noch nie so einfach weiter nach vorne zu kommen, wie in diesem Rennen, wir wissen woran wir in Zukunft arbeiten müssen, denn diese Staffel ist ausbaufähig“. Sehr früh hatte der Arbeitstag der LG-Sprinter begonnen, denn um in 42 Sekunden, das Stadion zu umrunden, beginnen die Vorbereitungen bereits um 10:45 Uhr, also zweieinhalb Stunden vor dem Start um 12:15 Uhr. Nach dem Einlaufen, stehen Koordination, Dehnung, Steigerungen auf dem Programm und ca. 35 Minuten vor dem Start wird noch eine Vorbelastung (volles Tempo über 50 Meter) an.

Dann gibt’s noch mal die letzten Tipps vom Trainer, der die Athleten mit einem: “Jungs, ready for the ramble“, verabschiedet und die letzte halbe Stunde besteht aus mehr oder weniger angespanntem Warten im Callroom, bevor die Mannschaften ins Stadion geführt werden, wo sie von 15.500 Zuschauern mit einer riesen Geräuschkulisse erwartet werden. „Nächstes Jahr werden wir uns läuferisch und wechseltechnisch verbessern und wieder angreifen“, blickte Etienne Diatta optimistisch in die Zukunft, denn diese neuformierte Team, das bis auf Grossner sein DM-Debüt bei den Männern gab, ist ausbaufähig und hat noch viel Potential, das es gilt in der Zukunft abzurufen.

von manni

Bilder von der DM auf: www.fotomanni.com

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