Norddeutsche Meisterschaften in Rostock


Bei den Norddeutschen Meisterschaften für die Jugend U 20 ging Merle aus vollem Training im Weitsprung an den Start. Es sollte ein Test für die Deutschen Meisterschaften U 18 in zwei Wochen sein. Dafür lief es eigentlich sehr gut. Bei kühlem Wetter sprang Merle eine Top-Serie. Sie begann mit 5,89 m, es folgten 5,94 m, 6,00 m, 6,02 m und 6,14 m. Der Sieg war ihr nicht mehr zu nehmen und so riskierte sie im letzten Versuch alles und trat dann auch prompt in die rote Plastilinmasse - ungültig. Landestrainer Frank Reinhardt war zufrieden, allerdings vermisst er bei Merle immer noch eine gewisse "Wettkampfaggressivität". "Merle ist einfach zu brav, da fehlt manchmal der Siegeswille", so sein Kommentar.

Bei der männlichen Jugend U 16 ging Moritz Rosen beim Hochsprung an den Start. Er sprang dort gute 1,75 m und belegte damit den vierten Platz. Wegen der Anzahl der Fehlversuche verpasste er leider den Sprung auf das Treppchen. Ein paar Unregelmäßigkeiten im Anlauf sind noch zu verbessern. Aber die Sprünge waren gut und lassen mit Zuversicht auf die Deutschen Schüler-Meisterschaften in Bremen blicken.Im 100m-Vorlauf lief er mit 11.70 sec eine tolle Zeit und kam damit in den Zwischenlauf. Dort verpasste er mit 11,82 sec knapp den Einzug in das Finale, konnte aber insgesamt mit seinem Wettkampftag vollsten zufrieden sein.

Norddeutsche Meisterschaften der Männer, Frauen und U18 in Berlin


Im Berliner Momsenstadion fanden am Wochenende die Norddt. Meisterschaften der Leichtathleten für die Männer, Frauen und U18 statt.

Titel für Merle Homeier im Weitsprung

Bei der weibl. Jugend U18 wurde Merle Homeier im Weitsprung ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte mit 5,95m. Es war keine einfach Woche für Merle – da ihr bei der U18 Gala in Waldorf - vergangene Woche – auf den letzten Drücker doch noch das U18 EM Ticket weggeschnappt wurde. Das hat sie gut weggesteckt und ließ am frühen Sonntag in Berlin bei Temperaturen von über 25° nichts anbrennen.

Lennart Granzow war Sa. Und So. bei der U18 im Einsatz. Im Kugelstoßen und Diskuswurf hielt er mit den Speziallisten gut mit. Lennart bestätigte seine guten Trainingsleistungen und konnte mit zwei pers. Bestleistungen dies untermauern. Im Hinblick auf den Zehnkampf konnte Lennart sich von den Top-Werfern einiges abgucken.
Im Kugelstoßen übertraf er erstmals die 13m Grenze und wurde mit 13,55m 10.
Beim Diskus segelte die Scheibe erstmals über 40m – 41,28m bedeuteten den 8. Platz. Beim Weitsprung steigerte sich Lennart in seinem letzten Versuch auf 6,53m und verbesserte sich damit vom 7. Auf den 4. Platz.

Ein weiterer Zehnkämpfer – Patrick Scherfose – stellte sich bei den Männern den Speziallisten. Patrick bereitet sich auf den Länderkampf (Thorpe-Cup) gegen die USA vor. Am 20.07. geht es mit dem DLV über den Teich.
Im Weitsprung kam Patrick auf gute 7,12m und wurde 6. Im Diskuswurf kam Patrick auf 42,20m und wurde 4.

Bei den Männern ging Etienne Diatta über 100m und 200m an den Start.
Nach langer Verletzungspause war dies der 3. Start in diesem Jahr. Wichtig für ihn, dass sein Fuß der Belastung stand hielt und er nach 3 Rennen am Sa. Über 100m (in weniger als 2 Std.) und So. 2 Rennen über 200m zwar völlig erschöpft aber zufrieden die Heimreise antreten konnte.
Etienne wurde über 100m 7. In 10,92sec. und über 200m in 22,25sec. 3. Im B-Endlauf.

Sven Lange startete bei den Männern ebenfalls über 100m und 200m. Sven kam jeweils im Vorlauf über 100m in 11,45sec. und 200m in 23,48 sec ins Ziel.

Bei den Frauen kam Isabell Hartmann über 100m in den Zwischenlauf und verpasste in 12,39sec. knapp den Endlauf sowie ihre pers. Bestleistung. Über 200m wurde Isabell 2. Im B-Endlauf in 25,53 sec.

Doreen Dehne kam über 100m in 13,07sec. und Julia Reichert in 13,01sec. über den Vorlauf nicht hinaus.

Uwe Beerberg

DLV U 18 Gala in Walldorf

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Am Wochenende fuhren Merle Homeier und Lennart Granzow zur DLV U 18 Gala in Walldorf, um sich mit den besten Athletinnen und Athleten aus Deutschland zu messen. Leider litt die Veranstaltung unter ständig wechselnden Windverhältnissen und ungemütlichem Nieselregen, der aber zum Ende des Tages aufhörte.     
Merle war mit der Hoffnung im Gepäck angereist, vielleicht ein Ticket für die U18-EM zu ergattern. Als zweite der Deutschen Bestenliste mit einer Weite von 6,14 m war das auch nicht ganz unrealistisch. Leider kam sie nicht ganz so gut in den Wettkampf und am Ende fehlten ihr nur ein paar Zentimeter. Sie kam mit 6,07 m auf den dritten Platz. Der zweite Platz - der für ein Ticket gereicht hätte - ging mit 6,11 m an Lea-Jasmin Riecke aus Magdeburg. Die Enttäuschung war groß bei Merle. Aber jetzt ist sie schon wieder besonders motiviert für die nächsten Wettkämpfe und will dort voll angreifen. 
Für Lennart war schon die Teilnahme an der Veranstaltung ein großer Erfolg, da er die erforderliche Qualifikationsweite von 6,80 m bei den Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven nur um 1 cm übersprungen hatte. Neben dem Erreichen des Endkampfs war Lennarts Ziel sich weiter der 7 m Marke zu nähern. Nach Platz 5 im Vorkampf mit einer Weite von 6,64 m, beschlossen Lennart und Trainer Marco Leszczynski mit mehr Risiko in die letzten drei Versuche zu gehen. Gleich im vierten Versuch konnte er sich so auf 6,68 m steigern, was am Ende Platz vier bedeutete. Diese unerwartet gute Platzierung ist für Lennart eine Supermotivation für die nächsten Wettkämpfe im Weitsprung und auch im Zehnkampf.

Zwei zweite Plätze bei den Norddeutschen Meisterschaften der Senioren


Am Samstag, dem 25.06. startete ich in der Altersklasse M65 über die 800m bei schwülem Wetter. Mit meiner Saisonbestleistung von 2:40:61min erreichte ich den zweiten Platz. Am Sonntag, bei herrlichem Sonnenschein schaffte ich noch einmal den zweiten Platz über 1500m in 5:30:67min mit knappen 1,5 Sekunden Abstand zum Ersten. Leider verletzte ich mich bei dem Rennen und verzichtete vorsichtshalber auf einen Startüber 400m. Karl-Heinz Deiß (M60) wurde leider durch eine strikte Regelauslegung disqualifiziert. Er kam zu spät zum Stellplatz. Nach einigen hin und her durfte er doch starten, gewann das Kugelstossen und wurde dann aber nach der Siegerehrung leider disqualifiziert.

Herbert Werner

Athleten der LG Weserbergland erfolgreich bei Deutschen Meisterschaften


In Kassel fanden die 119. Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik statt. Für die LG W startete Patrick Scherfose als erster über die 110 m Hürden. Für ihn war dies ein Test für das kommende 10-Kampf-Meeting in Ratingen. Im Vorlauf hatte er mit Gregor Traber einen der besten deutschen Hürdenläufer als Konkurrenten. Bei leichtem Gegenwind fand Scherfose nur schwer in seinen Rhythmus. Seine Zeit von 14,49 s war nur minimal langsamer als seine diesjährige Bestzeit. Damit ist er für Ratingen gut gerüstet.
Der zweite Normerfüller war die 4 x 100 m Staffel der Frauen. Einen Tag vorher war noch nicht klar, ob die Staffel überhaupt laufen würde. Nach ihrer schweren Verletzung war Jana Loock noch nicht richtig fit. Außerdem plagte sie in den letzten Tagen ein Magen-Darmproblem. Nina Giebel, eine der beständigsten Staffelläuferinnen der LG W , sieht Mutterfreuden entgegen. So war die Ausgangssituation für alle relativ unsicher. In Kassel waren 28 Staffeln am Start, soviel wie nie zuvor. Die Frauen der LG W mussten im 2. Zeitendlauf auf Bahn 6 antreten. Doreen Dehne lief ihre Teilstrecke schneller als von allen erwartet. Die Anlaufmarke zu Jana Loock war nach den letzten Wochen verkürzt worden, so dass Loock sehr spät loslief und den Stab daher als letzte der 7 Staffeln erhielt. Auf der Gegengeraden zeigte sie ein beeindruckendes Rennen und wechselte sehr riskant auf Isabell Hartmann. Jetzt jedoch war die Staffel der LG W gleichauf mit den anderen. Hartmann bewies zum wiederholten Male, dass sie eine hervorragende Kurvenläuferin ist und brachte die Staffel leicht in Führung. Nach einem perfekten Wechsel auf Isabell Garling brachte diese den Sieg „nach Hause“. So stand auf der Anzeigentafel des 2. Laufs die LG Weserbergland mit einer Zeit von 47,21 s auf Platz 1. Diese Zeit löste bei den Athletinnen und deren Betreuern große Freude aus, da sie besser war als die aus dem Jahr 2015. Letztlich bedeutete es Platz 13 in Deutschland und erneut waren sie die schnellste Staffel Niedersachsens. Mit dieser Form und Einstellung ist eine 46er Zeit ohne weiteres möglich.
Kritisch muss angemerkt werden, dass bei einigen LG Athletinnen, die ihre Teilnahme abgesagt hatten, der Teamgedanke nicht ausreichend vorhanden ist. Viele Endlaufteilnehmer des 100 m Endlaufs der Frauen starteten noch mit ihrer Vereinsstaffel.

Mara Zielonka schafft Qualifikation für Deutsche Meisterschaft


Ein Comeback im blau-weißen Trikot feierte am Wochenende Mara Zielonka.


Nach ihrem Auslandaufenthalt in den USA war sie nun wieder für die LG Weserbergland unterwegs. In Kreuztal wollte sie die Quali-Norm im Siebenkampf für die Deutschen Meisterschaften schaffen und ein ganz kleines bisschen von einem Start bei der WM in Polen träumen. Die beiden ersten Disziplinen liefen gut. Neue Bestzeit über 100 m Hürden (14,78 sec) und 1,72 m im Hochsprung. Leider lief es im Kugelstoßen nicht optimal und es blieb bei einer Weite von 10,24m. Beim abschließenden 200 m Lauf kam Mara nach 25,98 sec ins Ziel. Es war insgesamt ein guter erster Wettkampftag, allerdings fehlten hier schon ein paar wichtige Punkte für die WM Qualifikation. Diese hoffte Mara am nächsten Tag aufholen zu können.Im Weitsprung am nächsten Tag meldeten sich allerdings die Schmerzen im Oberschenkel zurück (eine Verletzung, die sie sich vor ein paar Wochen in den USA zugezogen hatte) und so war an einen schnellen, kraftvollen Anlauf nicht mehr zu denken. 5,19 m schaffte sie letztendlich; eine Weite, die deutlich unter ihren Möglichkeiten liegt. Spätestens an dieser Stelle stand fest, dass die WM-Norm nicht mehr zu schaffen sein würde. Mara kämpfte sich weiter durch. Mit 33,86 m im Speerwurf und 2:31,42 im abschließenden 800 m Lauf kam sie auf 4931 Punkte und erreichte damit deutlich die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften Mitte August in Kienbaum.