Patrick Scherfose ..Trainingslager und die noch junge Saison 2017

Infos und Bilder zu meinen vergangenen TL-Wochen in Montegordo und Montpellier

bearbeitet von manni

Im vergangenen Oktober habe ich entschieden, meinen Trainingsmittelpunkt für die Saison 2017 nach Neuwied (Rhein) in die Trainingsgruppe des Olympia-Vierten im Zehnkampf, Kai Kazmirek, zu verlegen.

Ende November bis Mitte Dezember 2016 erfolgte bereits eine dreiwöchige, intensive Vorbereitung in Südafrika. Im Anschluss sollte eine erfolgreiche Wintersaison folgen, die im Idealfall eine Einladung zur Hallen-EM in Belgrad eingebracht hätte. Leider folgten auf das Traininglager jedoch einige Verletzungsprobleme.

Anfang Januar verhinderten bereits Schmerzen an beiden Achillissehen einen Einstieg in die Hallensaison. Daraufhin sorgte eine Sprunggelenksverletzung dafür, dass bei den Landeshallenmeisterschaften nur ein Start im Stabhochsprung mit dem LM-Titel belohnt wurde. Auch eine Woche später bei den deutschen Hallen Mehrkampfmeisterschaften in Hamburg musste ich aufgrund dieser Probleme mit dem rechten Sprunggelenk, den Wettkampf leider nach Tag 1 abbrechen. 

 

Der Monat Februar war daraufhin von Arztbesuchen und Physiotherapie geprägt. Nachdem Mitte Februar endgültig eine Diagnose die richtigen Behandlungsmethoden ermöglichte, konnte ich  am 1.3 nach 6 Wochen alternativem Training wieder vollständig in die Sommervorbereitung einsteigen. 

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Ein weiteres Trainingslager vom 12.3 - 22.3 in Montegordo (Portugal) konnte ich im Rahmen der Nationalmannschaft um die deutschen Top-Zehnkämpfer Rico Freimuth, Michael Schrader und meinem Trainingspartner Kai Kazmirek, verletzungsfrei und mit hoch intensiven Trainingseinheiten für eine optimale Vorbereitung nutzen.

Nach weiteren Auftenhalten in Neuwied ging es am Ostermontag, 17.4 dann noch einmal im Rahmen der Nationalmannschft für 12 Tage in ein letztes Trainingslager nach Montpellier (Frankfreich). 
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Generell hat sich in diesem Winter in der neuen Trainingsgruppe das Trainingspensum noch einmal erhöht. Sowohl vom Umfang, neun anstatt zuvor in Hannover sieben bis acht Einheiten aber vorallem hinsichtlich der Intensität. So wurden in den vorherigen Jahren durchschnittlich ca. 15 Stunden pro Woche auf die sieben bis acht Einheiten verteilt. In diesem Winter hingegen, waren es nicht selten 20 Stunden Training, die in den neuen Einheiten abgespult wurden. Hinzu kommen rund 15 000km auf der Autobahn, die ich in den Monaten Oktober bis Mai für die Strecke nach Neuwied (ca. 800km Hin- und Rückweg) auf mich genommen habe, um in gemeinsam Trainingseinheiten mit Kai Kazmirek mein Ziel von 7900 Punkten in diesem Jahr zu erreichen.
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Eine solche Punktzahl würde die Qualifikation für die Universiade Ende August in Taipeh bedeuten. Qualifikationswettkampf, bei dem ich diese Punkzahl erreichen muss, wird das Mehrkampfmeeting am 24./25. Juni in Ratingen sein.

 

Besonders die Trainingswerte in Montpellier machen Hoffnung, dass ich dieses Ziel auch tatsächlich erreichen kann. Starke Tempolaufserien 3x300m in jeweils 37 Sekunden, Trainingsbestleistungen mit dem Diskus (43m) und Speer (50m), sowie neue Bestleistungen in den Kraftzubringerwerten sind die ersten Früchte des neuen Trainings. 

 

Der Saisoneinstieg in Neuwied beim Deichmeeting am vergangenen Freitag, war hingegen noch von großer Müdigkeit aufgrund des vorangegangenen TL gekennzeichnet.

14,86 sec über 110m Hürden, 40.82m mit dem Diskus, 1.86m Hochsprung und 22.90sec über 200m sind wahrhaftig keine Glanzleistungen.

Nun gilt es also die Beine hochzulegen und das Training auf ein Minimum zu reduzieren, um die Schnellkraft "kommen zu lassen". Aktuell denke ich, befinde ich mich erst bei 80% meiner Leistungsfähigkeit und kann besonders bei der Schnelligkeit noch drei bis vier zehntel in den kommende Wochen über 100m draufpacken. 

 

Am 27./28. Mai werde ich dann voraussichlich einen ersten Zehnkampf in Oyonnax (Frankreich) absolvieren, um erste Zehnkampfluft im neuen Jahr zu schnuppern. Hauptziel bleibt jedoch der Zehnkampf in Ratingen, dem in den kommenden sechs Wochen alles untergeordnet wird.


 
Viele Grüße

Patrick Scherfose

Lauritz Grote siegt beim Cuxhaven Marathon

Cuxhaven Bei der 11. Auflage des Cuxhaven Marathons konnte Lauritz Grote von der LG Weserbergland den 10km Lauf für sich entscheiden. Grote setzte sich im Schlussspurt gegen den Sieger aus 2015 Jannik Schütt(LG Nordheide) mit 36:24min durch.Insgesamt waren am Sonntag über 1200 Teilnehmer in Cuxhaven am Start.

Gemeinsames Training

Guten Tag liebe LG-Trainer,
in unserer letzten LG-Sitzung haben wir angeregt, dass wir unsere LG Weserbergland wieder etwas mehr zum Anfassen erleben wollen. Als ersten kleinen Schritt in diese Richtung möchten wir alle Trainer der LGW mit jew. +/- 4 individuell ausgesuchten Athleten (kein Leistungsprinzip) zu einem gemeinsamen Training in Form einer Trainerfortbildung einladen möchten. Termin ist hierfür *Samstag, 25.03.2017 von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr in der Sporthalle in Stadtoldendorf. *

Inhalt des Vormittages ist, dass wir Trainingsinhalte für alle Altersklassen darstellen, die dann praktisch von den mitgereisten Athleten umgesetzt werden sollen. Wir denken, dass es möglich sein wird auch ein paar mehr Kinder und Jugendliche mitzunehmen, die o.g. Zahl war als Anhaltspunkt gemeint, so dass Jede(r) ein Auto vollmachen kann. Wenn es zu viele werden, wird es in der Halle sicherlich eng.

Wir wollen diesem Tag auch dafür nutzen uns besser zu vernetzen und den Austausch untereinander fördern. Insb. die Koordination/Abstimmung über gemeinsame Wettkampftermine sollte zukünftig besser gestaltet werden. Ich habe Euch für meine Trainingsgruppe (nur MU12/10) unsere für 2017 geplanten Wettkampftermine beigefügt. Es wäre prima, wenn Ihr das auch so oder ähnlich machen könntet um hier den Trainerkollegen/Innen die Möglichkeit zur bilateralen Abstimmung für z.B. Bildung von Staffeln geben könntet. Bitte gebt mir ein kurzes Rückinfo ob Ihr es einrichten könnt und dabei seid. Falls ich Trainer (mangels Mailadresse) vergessen habe, bitte ich um Entschuldigung und die Vereinsverantwortlichen um Weitergabe der Info. Vielen Dank!

Mit sportlichen Grüßen

Nils Benze

Nur Scherfose holt Gold

HANNOVER. Sprinter Etienne Diatta hat die Fahne der LG Weserbergland bei der Hallen-Landesmeisterschaft in Hannover hochgehalten – zumindest in den Männer- und Frauen-Klassen. Sprinterin Jana Loock hatte verletzungsbedingt abgesagt.

Patrick Scherfose war zwar in der Halle, wollte aber nach seinen Achillessehnenbeschwerden im Abschlusstraining kein Risiko eingehen, um den Start in einer Woche bei der Siebenkampf-DM in Hamburg nicht aufs Spiel zu setzen. Aber nur die Sprints sagte er ab. Den Titel im Stabhochsprung ließ Scherfose sich nicht entgehen. Am dritten Meisterschaftstag machte er nur drei Sprünge und war mit 4,80 Meter Meister. Auf der Sprintbahn war Diatta aber der einzig Verbliebene der LG Weserbergland. Doch auch er war nicht ganz zufrieden. „Im Finale war es genau die gleiche Zeit wie im Vorlauf. Eigentlich wollte ich etwas schneller sein“, gab der Sprinter an. Doch da er im Endlauf den Start verpatzte, fehlten am Ende ein paar Sekundenbruchteile, um unter die Sieben-Sekunden-Marke zu kommen. So blieb Platz drei in 7,06 Sekunden. Gut, dass es auch in allen Jugend-Klassen um die Titel ging. Und da sorgte Felix Markardt (VfL) bei den U-18-Jungen für Hamelner Sprint-Meriten. Am Vorlauf hatte VfL-Trainer Anton Ruscheinsky noch Grund zur Klage. „Du darfst doch nicht vor dem Ziel ins Kreuz fallen. Der Oberkörper muss nach vorn“, meinte er. Sein junger Athlet hatte dadurch eine schnellere Zeit, aber nicht die Finalteilnahme verspielt. Im Endlauf beherzigte der Sprinter den Rat und holte nicht nur Rang drei, sondern in 7,49 Sekunden auch vier Hundertstelsekunden gegenüber dem Vorlauf raus. Mehrkämpfer Lennart Granzow (U20/LGW) nutzte seine Auftritte, um Praxis zu bekommen. Im Stabhochsprung stabilisierte er seine Leistung und wurde mit 3,60 Metern Dritter. Allerdings kam er erst im dritten Versuch über diese Höhe. Platz sechs gab es im Weitsprung (5,94), Tim Semmler (9,11) sprintete über 60 Meter Hürden auf Rang drei.

Vor der 4x100 Meter-Staffel der U16-Jugend (53,71 Sekunden, Platz 3) hatten Nela Rozok und Sarah Neitz ihre Sprintqualitäten schon unter Beweis gestellt und waren über 60 Meter bis in den Zwischenlauf gekommen.

Dort reichten die erzielten 8,34 Sekunden von W15-Athletin Rozok und Neitz (W14/8,67) aber nicht für einen Finalplatz. Doch als Sechste im Weitsprung-Finale mit persönlicher Bestleistung von 4,77 Meter kam Sarah Neitz auf einen Podestplatz. Vize-Meisterin im Stabhoc

Quelle : Dewezet