Wettkampf Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen. Erfolgreicher Wettkampf für viele Athleten der LG Weserbergland.

Am vergangenen Wochenende glänzten die Athleten der LG Weserbergland mit persönlichen Bestleistungen. Mit erstaunlichen Zeiten, beim Lauf über 100m punkteten Lotta-Henrike Werner und Sofie Schmidt. Lotta (w13) gelang es unter 14 sek zu laufen, mit einer Zeit von 13,85 sek. Sofie (w14) schaffte eine Zeit von 14,04 sek. Bei der nächsten Disziplin, dem Kugelstoßen erzielten Jordis Waldeck 7,67 m,  Annika Henschel 6,97 m, Laura Neitz 8,14 m, Lena Ratay 11,79 m, Sahra Neitz 9,77 m und Nela Rozok 10,44 m. Jodocus Kalmbach schaffte beim Speerwurf mit 34,15 m seine vorherige Bestleistung zu übertreffen. Jordis Waldeck gelang es beim Weitsprung endlich über 4 m zu springen mit 4,06 m. Bei den 4x100 m Staffeln gelang es den Athletinnen zwar nicht ihre bisherigen Bestleistungen zu übertreffen, doch sie erzielten gute Zeiten auf denen man bei den nächsten Wettkämpfen aufbauen kann. 54,72 sek lief die U16 Staffel mit Sofie Schmidt, Lotta-Henrike Werner, Annika Henschel und Jordis Waldeck. Genauso wie die ebengenannte Staffel erreichte die U18 Staffel den dritten Platz mit 51,47 sek.Dort liefen Laura Neitz, Sahra Neitz, Nela Rozok und Lena Ratay. (sos)

Rozok ist wieder fit

PAPENBURG. Der Fuß macht keine Sorgen mehr. Der Start von Tyl Rozok bei der Mehrkampf-Landesmeisterschaft in Papenburg ist nicht mehr gefährdet.


Zuletzt hatte der 20-Jährige von der LG Weserbergland seine Generalprobe in Hannover abgebrochen, jetzt ist Rozok wieder fit. Rozok hat bei seinem ersten Zehnkampf in der Männer-Klasse eine Medaille im Visier, Topfavorit ist aber ein anderer: Nico Becker vom Heidmühler FC. Bei der U20-Jugend steht für Gerrit Amelsberg und Jodocus Kalmbach der erste Zehnkampf ihrer Karriere an. Gute Erinnerungen an das Waldstadion in Papenburg haben die drei U18-Siebenkämpferinnen der LGW. Nela Rozok, Lena Ratay und Sarah Neitz holten dort im Vorjahr Team-Silber. Nun sind alle drei wieder am Start. Im Gegensatz zu Vorjahresmeister LG Celle. Doch das LGW-Trio hat einen neuen starken Gegner. Die TSV Burgdorf mit Topfavoritin Vianne Schäfer. mha

„Wir sind die Nummer eins“

ROSTOCK/STUHR. Für einen Paukenschlag haben die M11-Jungen der LG Weserbergland beim Ostsee-Pokal in Rostock gesorgt. Die besten Schüler-Sportler des Nordens waren ins Ostsee-Stadion gekommen, das 4x50-Meter-Quartett aus Hameln hängte alle ab.

„In Deutschland sind wir die aktuelle Nummer eins. Und seit 2013 war in Niedersachsen keine Staffel schneller“, war Trainer Nils Benze mächtig stolz auf seine Jungs. Das 4 x 50-Meter-Quartett der LG Weserbergland hängte beim Ostsee-Pokal in Rostock alle ab. Und das, obwohl der dritte Wechsel laut Benze „nicht optimal war“. Zum Sieg reichte es trotzdem. Jakob Lück, Fabian Bahtiri, Benzes Sohn Tarik und Mario Schütte sprinteten in 28,90 Sekunden ins Ziel – und stellten eine neue Bestmarke auf. Selbst die starken Sprint-Staffeln der LG Neubrandenburg (28,96) und des SC Potsdam (29,66) ließen Benzes Jungs hinter sich. Auch im Einzel waren sie fix unterwegs. Lück schaffte es ins A-Finale und wurde dort in 7,60 Siebter, Benze (7,77) und Bahtiri (7,97) lagen im B-Finale auf den Plätzen zwei und sechs. Lück (4,43) sprang auch auf den sechsten Weitsprung-Platz.

Uralt-Rekord pulverisiert

SARSTEDT/NEUSTADT. Der alte Kreisrekord in der 4x50-Meter-Staffel der U12-Jungen ist Geschichte. Seit 29 Jahren standen die 29,8 Sekunden des VfL Hameln von
1990 in den Annalen, nun hat das Quartett der LG Weserbergland die Marke gleich um Längen getoppt.

Beim 59. Schülersportfest in Sarstedt sprinteten Jakob Lück, Fabian Bahtiri, Tarik Benze und Jonas Homeier in 29,38 Sekunden ins Ziel. „Da haben wir den alten
Rekord förmlich pulverisiert“, jubelte auch Trainer Nils Benze. Seine zweite Staffel mit Bent Kopperschmidt, Lukas Meyer, Mario Schütte und Lorenz Gutsche kam
in 34,06 Sekunden noch auf den vierten Platz. „Alle lagen sich glücklich bei der Siegerehrung in den Armen“, sagte der Trainer. Auch er war stolz. „Das Schöne
an der Leichtathletik ist, dass man die Leistungen vergangener Tage mit heutigen Ergebnissen direkt vergleichen kann. Kinder zu sportlichen Leistungen zu
motivieren, stellt heutzutage eine größere Herausforderung gegenüber früher dar. Umso erstaunlicher sind die Leistungen und der Zusammenhalt in unserer Gruppe“,
lobte Benze sein Team.

Das überzeugte nach der Staffel auch in Dreikämpfen. In der M11-Klasse sammelten die LGW-Jungen gleich die ersten drei Plätze ein. Lück (1051) vor Bahtiri (997)
und Tarik Benze (985) lautete die Reihenfolge an der Spitze. Jonas Homeier (5./971) und Marco Schütte (7./923) komplettierten das Quintett, das in der
Teamwertung mit 4927 Zählern siegte. „Die 5000er Marke wie vor kurzem in Hameln haben wir nicht ganz erreicht. Aber die Bedingungen waren in Sartstedt auch
nicht optimal“, sagte der Trainer. „Aber es war auch nur ein Test für den Ostseepokal in zwei Wochen in Rostock. Dort treffen wir auch auf Athleten aus der
deutschen Spitzenklasse.“

Titel gab es für die Leichtathleten der LG Weserbergland bei der Kreismeisterschaft in Neustadt nicht, Siege und Glanzleistungen dagegen schon. Denn bei den
Titelkämpfen der Kreises Hannover-Land durften sie nur außer Konkurrenz starten.

Das störte das 4x100-Meter-Quartett von Jugend-Coach Uwe Beerberg nicht: Laura Neitz, Sofie Schmidt, Lotta Werner und Annika Henschel sprinteten in 53,88
Sekunden bei der U16-Jugend ins Ziel. „Das war schon eine starke Vorstellung. Dabei sind drei von ihnen noch der jüngere U16-Kahrgang und Lotta ist sogar noch
U14-Athletin“, sagte Beerberg.

Auch in den Einzeldisziplinen überzeugte das Quartett. Lotta Werner stellte mit 1,38 Metern im W13-Hochsprung eine persönliche Bestleistung auf. Laura Neitz
(W14) schaffte in 13,85 Sekunden gleich in ihrem ersten Lauf über 80 Meter Hürden die Qualifikation zur Landesmeisterschaft. Sofie Schmidt (W14) verpasste über
100 Meter in 14,13 Sekunden die Qualifikation zur Landesmeisterschaft nur um drei Hundertstelsekunden. Bei der U18-Jugend kam Sarah Neitz (LGW) beim Kugelstoß
auf 10,56 Meter. „Eine sehr gute Weite“, so Beerberg. Bei den Männern zeigte Lennart Granzow (LGW) eine Trotzreaktion im Speerwurf. Weil sich der Diskuswurf
lange hingezogen hatte, kam er erst sehr spät zum Speerwurfstart. Weil der Kampfrichter ihm beim Einwerfen nur einen Versuch gestattete, war Granzow noch
mächtig angefressen, als er zu seinem ersten regulären Wurf anlief: „Wahrscheinlich habe ich den ganzen Ärger über den Kampfrichter in diesen Wurf gelegt“ – mit
Erfolg. Sein Speer flog auf die Siegerweite von 49,59 Meter. „Da habe ich auch gestaunt. In meiner Karriere bin ich erst einmal über 50 Meter gekommen“, so
Granzow. Arne Dittrich (LGW) war im Diskuswurf am Start. Sein weitester Wurf landete bei 39,12 Metern. mha

Quelle : Dewezet

Kreisleichtathletik-Verband weiter mit Ekkehard Werner

Marion Borcherding verabschiedet  .... Sandra Kompa neue Kassenführerin

Beim Kreisverbandstag (Jahreshauptversammlung) des Leichtathletik-Verbandes Hameln-Pyrmont hat der ESV-er Ekkehard Werner für eine weitere Legislaturperiode den Vorsitz übernommen.
Verabschiedet hat das Gremium die langjährige Kassenwartin Marion Borcherding. Der Vorsitzende überreichte ihr einen Blumenstrauß und dankte ihr für ihre hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren. Herzlicher Applaus verabschiedete sie in den ehrenamtliche Ruhestand.
Einstimmig wählte die Versammlung Sandra Kompa vom VTSV Hämelschenburg zur ihrer Nachfolgerin.
Breiten Raum nahm die Termingestaltung 2019 ein. Zum ersten Mal treffen sich die heimischen Leichtathleten am 24. März beim Werfertag mit der Kreismeisterschaft Wurf in Bad Münder.

Ekkehard Werner verabschiedet Marion Borcherding
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Mirka Wendt knackt Traummarke

Von Matthias Abromeit          Dewezet vom 28.01.2019

Leichtathletik: Heimische Erfolge bei den Landesmeisterschaften in Hannover

dt knackt Traummarke
Mirka Wendt überspringt die Marke von drei Metern. Foto: mha

WESERBERGLAND/HANNOVER. Die Traummarke ist gefallen. Mirka Wendt ist bei der Landesmeisterschaft der U20- sowie U16-Jugend in Hannover im Stabhochsprung über die Drei-Meter-Marke geflogen. Im Duell mit der U20-Konkurrenz musste sich die noch der U18-Klasse angehörende Springerin der LG Weserbergland dennoch mit Rang drei zufriedengeben. Zwei Gegnerinnen kamen ebenfalls über drei Meter, hatten auf dem Weg dahin aber weniger Fehlversuche.

„Schade, die 3,10 Meter wären heute für Mirka drin gewesen. Damit wäre man heute Meister geworden“, sagte Trainer Patrick Scherfose. „Sie hat eigentlich das Potenzial für 3,50 Meter, nur das Turnerische müssen wir ihr noch beibringen.“ Wendt vertrat ihre privat verhinderte LGW-Kollegin Anne Bruns bestens und zog bei der Bestleistung jetzt sogar gleich. „Bisher war ich nur über 2,80 Meter gekommen“, freute sich die Athletin über ihre Steigerung. Schon am ersten Tag hatte Wendt ihre Sprintstärke, im Stabhochsprung für den Anlauf wichtig, unter Beweis gestellt. Über 60 Meter schaffte sie es bis in B-Finale. In 8,19 Sekunden gab es dort Rang sechs.