Diatta so schnell wie lange nicht mehr
Auch die LG-Staffeln in Hannover in Topform
LG-Sprinter Etienne Diatta zeigte sich in
Hannover in absoluter Topform. mha
Auf schnellen Beinen:Isabell Garling, Julia Röttinger, Nina Giebel und Sophie Zielonka
Hannover. Sprintklasse und auch Sprintmasse – das zeigten die schnellen Männer und Frauen der LG Weserbergland beim Sparkassen-Meeting in Hannover. Gleich im ersten Rennen läuteten die Frauen die Veranstaltung mit einem Paukenschlag ein. „Das war ja sechs Zehntel schneller als im vergangenen Jahr bei unserem Saisonhöhepunkt“, staunte Trainer Werner Scharf. „Und das gleich im ersten Rennen der Saison.“
In 46,43 Sekunden hatten Nina Giebel, Julia Röttinger, Isabell Hartmann und Isabell Garling in der 4x100-Meter-Staffel die Runde absolviert. Erst zwei Teams sind in diesem Jahr in Deutschland schneller gewesen. Sogar die zweite Mannschaft mit Doreen Dehne, Sophie Zielonka, Annika Wartenberg und Maja Trivuncic legte in 49,12 Sekunden noch eine Zeit hin, die zu den Top Drei in Niedersachsen reichte.
Da wollten die Männer nicht nachstehen. 41,99 Sekunden brauchten Richard von Behr, Kai Ingwersen, Toni Pscherer und Etienne Diatta für ihre Siegesrunde. Auch die zählen nun zu den Top Zwölf in Deutschland. Fast nahtlos weiter ging es nur eine halbe Stunde später in den 100-Meter-Einzelrennen. Und hier war es Diatta, der strahlte. In 10,78 Sekunden gewann er zeitgleich mit Alexander Juretzko (LG Unterlüß) den A-Lauf. „So schnell war ich seit Jahren nicht mehr“, freute sich der Sprinter. Die weiteren Männer von Trainer Werner Scharf lagen ebenso weit vorn. Ingwersen (3./ 10,80) haderte aber mit seinem schlechten Start und den Knieproblemen. Pscherer (11,06) wurde Fünfter, von Behr (11,32) Neunter.
Die Frauen hatten nur in Ruth Sophia Spelmeyer (11,83) aus Oldenburg Konkuuernz. Sie verwies Röttinger (12,19), Garling (12,31), Giebel (12,38) und Hartmann (12,56) auf die Plätzen zwei bis fünf. Neuzugang Sophie Zielonka, die in den USA schon 12,41 Sekunden vorgelegt hatte, wurde Siebte (12,64). Über 200 m gewann Garling (25,07) vor Röttinger (25,18), Hartmann (25,28) und Zielonka (25,35) folgten auf Platz vier und fünf. Nur bei den Männern hatte der lange Tag Spuren hinterlassen. „Die Muskelspannung und der Druck bei den Schritten hatten nachgelassen“, sagte Diatta. In 22,12 Sekunden war er als Dritter Bester der LGW. Pscherer (22,64) wurde Fünfter, Senior Nils Benze legte als 16. 24,68 Sekunden hin. In den technischen Disziplinen schleuderte Patrick Conrad den Speer als Dritter auf 50, 20 Meter. Bei der U18 kam Lennart Granzow über 100 Meter (12,02) auf Rang sechs und siegte im Weitsprung (6,06 m) vor Teamkollege Yannik Strunk (5,87). Maja Trivuncic sprintete über 100 (12,90) und 200 Meter (26,43) auf Rang vier und drei. Tabea Dahn testete in 2:31,58 Minuten die 800-Meter-Strecke und wurde Dritte. mha
Quelle: http://www.dewezet.de/